Projekte

Academic Enterprise Cloud

Ziel der Studie ist die Untersuchung verschiedener Modelle einer Academic Enterprise Cloud von vorwiegend Infrastruktur-orientierten Lösungen mit disziplin-spezifischen Angeboten bis hin zur Modularisierung einer kompletten Arbeitsumgebung. Untersucht werden die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zur Realisierung einer Academic Enterprise Cloud, sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten.

 

Aufbau des Dateninformationssystems für das GESEP Kern- und Probenlager
BoKeLa

Ziel dieses DFG-Projekts ist der Aufbau des Dateninformationssystems für das GESEP Kern- und Probenlager. Die Antragsteller planen den Aufbau eines geowissenschaftlichen Proben- und Informationssystems für ein neues, nationales Lager für Bohrkerne und Proben aus Forschungsbohrungen, das initiiert durch das Deutschen Forschungsbohrkonsortium (GESEP e.V.) erstellt wird. Dabei soll am Beispiel von umfassend dokumentierten Bohrkernen und Daten des International Continental Scientific Drilling Program in einem ersten Schritt eine Probenverwaltungssoftware entwickelt und mit persistenten Identifikatoren versehen werden. Eine weitere Entwicklungslinie wird dem Aufbau eines digitalen Portals dienen, das die nachhaltige Nutzung der Daten und Proben sowie der Vernetzung mit weiteren geowissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen ermöglicht.

 

Brandenburg 3D - Entwicklung eines flächendeckenden Untergrundmodells für das Land Brandenburg
Brandenburg 3 D

In einem geologischen 3D-Modell ist das in Form von Bohrungen und seismischen Profilen vorliegende Wissen über den Untergrund zusammengefasst und dokumentiert. Aus diesen Basisdaten werden dreidimensionale Lagerungsverhältnisse abgeleitet und zu einem Untergrundmodell integriert, das signifikante geologische Einheiten und tektonische Strukturen flächendeckend beschreibt. Unter Berücksichtigung spezieller Gesichtspunkte können daraus vielfältige fachspezifische Modelle abgeleitet werden, die definierte Themen bzw. räumliche Ausschnitte betrachten. Das 3D-Untergrundmodell bildet so die Grundlage für Entscheidungs- und Planungsprozesse.

 

Water Research Network for Central Asia
CAWA

Das Projekt " Water Research Network for Central Asia" CAWA hat das Ziel, eine solide wissenschaftliche Grundlage für die transnationale Bewirtschaftung der Wasserressourcen in Zentralasien zu schaffen.

 

Distant Early Warning System
DEWS

DEWS ist ein durch die EU gefördertes Projekt zur Tsunami-Frühwarnung, in dem öffentliche und private Organisationen aus mehreren EU-Mitgliedsstaaten, den Ländern Indonesien, Thailand und Sri Lanka sowie mit Unterstützung von Japan und Neuseeland in einem Konsortium eng zusammen arbeiten.

 

Entwicklung von Workflowkomponenten für die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten im Bereich Erd- und Umweltwissenschaften
EWIG

Das Projekt ist auf die Unterstützung der Übertragung von Forschungsdaten aus unterschiedlichen Forschungsumgebungen in digitale Langzeitarchive ausgerichtet. In Anlehnung an des Konzept des „Digital Curation Continuum“ wird eine Dauerhafte Domäne für die Forschungsdatenspeicherung in Form eines Langzeitarchivs entwickelt. Ein Schwerpunkt der Arbeiten besteht in der Optimierung des Ingestprozesses an der Übergabeschnittstelle zwischen (disziplinspezifischem) Datenproduzent und (disziplinunabhängigem) Langzeitarchiv. Prototypisch werden in Zusammenarbeit von Infrastruktureinrichtung und zwei unterschiedlichen Datenproduzenten aus dem Bereich Erd- und Umweltwissenschaften institutionelle Policies erstellt, Workflowkomponenten zur effizienteren Umsetzung des Ingests entwickelt und ein Langzeitarchiv als Arbeitsplattform aufgebaut.

 

German-Indonesian Tsunami Early Warning System
GITEWS

GITEWS ist ein Projekt der deutschen Bundesregierung zur Errichtung eines Tsunami-Frühwarnsystems für die Region des Indischen Ozeans. Deutschland kooperiert dabei mit Indonesien, das aufgrund der Nähe zum seismisch aktiven Sundabogen zu dem durch Erdbeben am stärksten gefährdeten Gebiet im Indischen Ozean zählt.

 

Kompetenzzentrum für Forschungsdaten aus Erde und Umwelt
KOMFOR

Das Kompetenzzentrum ist als Bindeglied zwischen Forschungseinrichtungen, Verlagen, Bibliotheken und einem bestehenden Archivnetzwerk für Daten aus Erd- und Umweltforschung geplant. Allgemeines Ziel ist die nachhaltige Verbesserung von Datenverfügbarkeit und -qualität. Konkret sollen nachhaltige und verlässliche Wege zur Publikation wissenschaftlicher Daten geschaffen werden, die den Qualitätsstandards wissenschaftlichen Publizierens entsprechen. Dazu ist beabsichtigt, eine aus der Sicht der Nutzer einheitliche Instanz zu schaffen, welche wissenschaftlichen Projekte, Institute, Forschergruppen oder auch einzelne Wissenschaftler in allen Fragen des Datenmanagements begleitet - von der Projektplanungsphase über Datenerhebung, Qualitätssicherung, Registrierung und Langzeitarchivierung bis zur Publikation von Daten. Kernstück des Vorhabens ist die organisatorische und technische Zusammenarbeit zwischen Datenarchiven, Verlagen und Bibliotheken sowie der Aufbau einer entsprechenden webbasierten personalisierbaren Serviceplattform.

 

„Multi-EM Tomographische Verfahren zur Abbildung des Erduntergrundes"
Multi-EM

Das Projekt Multi-EM bearbeitet dreidimensionale Multiskalen und Multimethoden Inversion zur Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit im Untergrund unter Nutzung von Parallelcomputer-Architekturen. In diesem Projekt sollen die Auflösungsvermögen der geoelektrischen Potential‐ und elektromagnetischen Diffusionsverfahren mit ihrer inhärenten Multiskaligkeit von hochauflösender Bohrloch‐ bis regionaler Lithosphärenskala optimiert werden. Da der numerische Aufwand für dreidimensionale Inversionsrechnungen bereits für die „normalen“ Einzelverfahren immens hoch ist, sollen die neuen Algorithmen von vornherein für massiv parallel rechnende Computerarchitekturen entwickelt werden. Als Entwicklungsumgebung dienen zunächst lokale Computercluster. Gleichzeitig sollen daraus Strukturen für Höchstleistungsrechner und Grid‐Computing entwickelt werden.

 

Registry of Research Data Repositories
re3data.org

re3data.org hat die Erfassung von Forschungsdaten-Repositorien verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen in einem zentralen, web-basierten Recherche- und Nachweissystem zum Ziel. Als englischsprachiges Angebot liegt der Schwerpunkt dabei zunächst auf Forschungsdaten-Repositorien im europäischen Raum. Die Zielgruppe für re3data.org setzt sich vorwiegend aus Wissenschaftlern, Infrastruktureinrichtungen und Förderorganisationen zusammen.

 

Publikation und Zitierbarkeit wissenschaftlicher Software mit persistenten Identifikatoren
SciForge

Das Ziel des SciForge-Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts für eine Referenzplattform zur Veröffentlichung von wissenschaftlicher Software als Programmcode. Das Projekt soll damit einen Beitrag zur Lösung der, in fast allen Fachdisziplinen auftretenden, Probleme beim Umgang mit wissenschaftlicher Software leisten.

 

Submarine Gashydrat-Lagerstätten: Erkundung, Abbau und Transport
SUGAR

Im Rahmen des vom BMBF und BMWi geförderten Projekts "Submarine Gashydrat-Lagerstätten: Erkundung, Abbau und Transport" (SUGAR) bearbeitet das Zentrum für Geoinformationstechnologie des GFZ im Teilprojekt "Abbau von Methanhydraten und Sequestrierung von CO2" das Arbeitspaket "Numerische Simulation" und unterstützt die Datenerfassung aus den Laborexperimenten, sowie die tomografische Abbildung der Fluidverteilung im Hochdruckbehälter.


Sustainable Management of River Oases along the Tarim River
SuMaRiO

Das Tarimbecken ist eine extrem aride Region mit kontinentalem Klima. Weltweit ist es die von Ozeanen entfernteste Region, daher ist der Niederschlag sehr selten und sehr gering und ist im Jahr nicht höher als 50 mm. Folglich hängen alle Wirtschaftszweige, insbesondere die Landwirtschaft und das städtische Leben sowie die natürlichen Ökosysteme vom Flusswasser als Hauptwasserlieferant ab. Die zentrale Frage ist wie die Landnutzung, d.h. die Bewässerungslandwirtschaft und Nutzung der natürlichen Ökosysteme, und die Wassernutzung in dieser sehr wasserarmen Region aufgrund des globalen Klimawandels in einem nachhaltigen Gleichgewicht erhalten werden kann.

 

Terrestrial Environmental Observatories
TERENO

Im Rahmen von TERENO (engl. Terrestrial Environmental Observatories) werden die Auswirkungen des Globalen Wandels auf regionaler Ebene beobachtet. Die Helmholtz Gemeinschaft hat vier regionale Observatorien zur integrierten Erdbeobachtung eingerichtet, die für Deutschland repräsentative Regionen abdecken: Eifel / Niederrheinische Bucht, Harz / Mitteldeutsches Tiefland, Bayerische Alpen / Voralpenland und Nordostdeutsches Tiefland. Alle vier Gebiete werden mit einer Kombination aus in-situ-Messinstrumenten sowie boden- und luftgestützten Fernerkundungstechnologien ausgerüstet.

 

Collaborative, Complex and Critical Decision-support in Evolving Crisis
TRIDEC

Im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission ist das ICT-Projekt „Collaborative, Complex and Critical Decision-support in Evolving Crisis“ (TRIDEC) zur Förderung vorgesehen. Ziel von TRIDEC ist das Design und die Implementierung einer Plattform von interoperablen Services. Diese Plattform ermöglicht ein intelligentes Management großer Datenmengen zur Unterstützung und Optimierung von komplexen, kollaborativen Entscheidungsprozessen. Die entwickelte Technologie wird in zwei Szenarien validiert, zum einen beim Aufbau eines Tsunami-Warnsystems im Mittelmeerraum und zum anderen beim Management von Explorationsbohrungen.

 

Fernsteuerung eines Sekundärionen-Massenspektrometers
Virtual SIMS

Sekundärionnen-Massenspektrometer (SIMS) sind komplexe Geräte, die bisher nur für wenige Forscher zugänglich sind. Durch die Möglichkeit der Fernsteuerung des Geräts soll dessen Verfügbarkeit deutlich gesteigert werden. Zusätzlich müssen durch die Möglichkeit der Fernsteuerung Forscher, die das Gerätz nutzen wollen, nicht mehr persönlich vor Ort am Gerät sein. Insbesondere für Forscher an weit entfernten Orten heißt das, dass sie durch die Möglichkeit der Fernsteuerung des Geräts auf aufwändige Fernreisen zum Gerätestandort verzichten können. Die Gerätesteuerung wird in eine Virtuelle Forschungsumgebung eingebettet werden

 

Rahmenbedingungen einer disziplinübergreifenden Forschungsdateninfrastruktur
Radieschen

Ziel des Projekts ist die Erstellung einer Roadmap mit Handlungsempfehlungen für eine disziplinübergreifende Infrastruktur für Forschungsdaten in Deutschland. Sie identifiziert und behandelt die Anforderungen an generische Komponenten einer Infrastruktur und die Vernetzung mit disziplinspezifischen Komponenten. Die Analyse basiert auf einer Bestandsaufnahme mit bestehenden und neuen Projekten sowie Maßnahmen zur Community-Bildung. Zentrale Dimensionen der Analyse sind Technik, Organisation und Kosten und die Untersuchung von Querschnittsthemen. Die Ergebnisse werden im Verlauf und am Ende des Projekts mit den Fachdisziplinen diskutiert und die entstandenen Materialien veröffentlicht. Das Projektkonsortium ist ebenso disziplin- und wissenschaftsorganisationen übergreifend wie die Analyse.


World Data Center for Lithospheric Research and Geodesy
WDC-TERRA

Das GFZ Potsdam plant den Aufbau eines Welt-Datenzentrums für Lithosphärenforschung und Geodäsie (WDC-TERRA). Im WDC-TERRA sollen die öffentlich zugänglichen Datenbestände des GFZ Potsdam und seiner Kooperationspartner gebündelt veröffentlicht und zugänglich gemacht werden.

 

International GeoSample Number
IGSN

Die International GeoSample Number ist eine Registrierungsnummer des System for Earth Sample Registration (SESAR) mit deren Hilfe Proben in der geowissenschaftlichen Forschung eindeutig identifiziert werden können. Die IGSN Webdienste sind eine gemeinsame Entwicklung des Lamont-Doherty Earth Observatory an der Columbia University, New York (NY), und des GFZ CeGIT.

 

Abgeschlossene Projekte
Übersicht abgeschlossene Projekte

Kontakt

Herr Prof. Joachim Wächter
Zentrum für GeoInformationstechnologie

Telegrafenberg
Haus A 70, Raum 318
14473 Potsdam
Tel. +49 331 288-1680