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Spannungs- und Strainmodellierung


Numerische Simulationen verschiedener geomechanischer Modelle unter Verwendung realer Spannungs- und Straindaten sollen zu einem besseren Verständnis der Deformations- und Bruchprozesse in der Erdkruste führen. Die Modellierung der Versagensprozesse liefert dabei wesentliche Beiträge zur Einschätzung der seismischen Gefährdung bestimmter tektonischer Strukturen.

Für diese numerischen Untersuchungen werden sowohl kontinuumsmechanische Programmtechniken (FEM - Finite Element Methode) als auch die Distinct Elemente Methode (DEM) zur Behandlung diskontinuumsmechanischer Problemstellungen genutzt.

 

Synth_eq_fig1n_small.png Synthetische Erdbebenkataloge für verschiedene Geometrien von Störungen wurden generiert. Die Charakteristika dieser Kataloge, wie Magnitudenhäufigkeiten, die Verteilung von Vor- und Nachbeben sowie die Verteilung der Zeitintervalle zwischen aufeinanderfolgenden Starkbeben wurden analysiert.
Pamir HinduKush Deformation DE Thermo-mechanische Simulation der Lithosphärendeformation mit einer nicht-linearen Rheologie in geologischen Zeiträumen (Kontinent-Kontinent Kollision in der Pamir-HinduKush Region).
Schema der San-Andreas Störung Simulationen der Block-Rotation im Gebiet der San-Andreas-Störung unter Verwendung der Distinkt Element Methode. Die Korrelation zwischen dem regionalen Spannungsfeld und dem Rotationsprozess wurden untersucht.
CATS Suusamyr small Der Bruchprozess des 1992 Suusamyr Erdbebens im Tien Shan und die damit verbundene Krustendeformation wurden modelliert und die modellierten Verschiebungsvektoren mit GPS-Daten verglichen (CATS-Project).
Neogeodynamica-Logo Sammlung und Interpretation aktueller Spannungsdaten (Orientierung der maximalen horizontalen Spannungskomponente) sowie Erdbebenepizentren (IGCP Projekt "Neogeodynamica Baltica").

 




Letzte Änderung: 04.12.2009  zum Seitenanfang