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Erdbebengefährdungsanalyse synthetischer Erdbebenkataloge aus Bruchmodellen in Fluid-stimulierten Reservoiren


Diese Arbeit zielt auf die statistische Analyse von Erdbeben eines Diskrete-Elemente-Modells ab, die durch Hydraulic Fracturing (Fracking) verursacht werden. Die angeregten Strukturen des numerisch erstellten Reservoirmodells werden unter Berücksichtigung unterschiedlicher Szenarien einer Sensitivitätsanalyse unterzogen. Ziel der Arbeit ist es, Richtlinien für den Injektionsprozess aufzustellen, bei denen einerseits die induzierte Seismizität größerer Magnituden vermieden und andererseits das Reservoir optimal angeregt wird.

Aufgaben:  

  1. Erstellen eines Katalogs induzierter Erdbeben in einem angeregten geothermischen Reservoir (Diskrete-Elemente-Modell), (Abb. 1);
  2. Statistische Analyse der Hypozentren und Magnituden von induzierten Erdbeben unter verschiedenen Randbedingungen
  3. Erdbebengefährdungsanalyse verschiedener Reservoiranregungen zur Optimierung der geothermischen Energieerzeugung

 



© GFZ Potsdam, Dr. J. S. Yoon

Abbildung 1:
Numerische Modellierung von induzierter Seismizität hervorgerufen durch  Fluid-Injektion in geothermischen Reservoiren unter anisotropen in-situ Spannungen. (a) Verteilung der Pre-shut-in induzierte Ereignisse. (b) Verteilung der Post-shut-in induzierte Ereignisse. Durchmesser der Kreise ist proportional zur Seismizitätsmagnitude. Die drei größten Post-shut-in induzierte Ereignisse werden von roten Sternen markiert. Die Hintergrundfarbe stellt die Druckverteilung der injizierten Flüssigkeit dar.


 




Erstellt: 17.10.2012  zum Seitenanfang