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Pressearchive 2012

29.11.2012 | Astrium baut zwei neue Forschungssatelliten für NASA

Friedrichshafen, 29. November 2012 - Astrium, Europas führendes Raumfahrt­unternehmen, wird zwei neue Forschungssatelliten für das Jet Propulsion Laboratory JPL (Pasadena, Kalifornien) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA bauen. Die entsprechende Vereinbarung wurde heute in Friedrichshafen unterzeichnet. Die Mission Grace-FO (Grace = Gravity Recovery and Climate Experiment, FO = Follow On) wird ab August 2017 für mindestens fünf Jahre die äußerst erfolgreichen Messungen der Grace-Satellitenzwillinge, die seit 17. März 2002 im All sind, fortsetzen.

15.11.2012 | Chancen der Nutzung von Geothermie in städtischen Ballungsräumen

Brüssel, 15. November 2012 – Heute hat in Brüssel auf Initiative der EU-Kommission ein Workshop zur zukünftigen Rolle der Geothermie in Europas Wärmeversorgung stattgefunden. An der Veranstaltung „Future Utilization of Geothermal Energy in Urban Areas”, bei der es um geothermische Strom- und Wärmeproduktion in urbanen Räumen ging, nahm auch EU-Kommissar Günther H. Oettinger als Redner teil. Ausrichter waren zwei Mitgliedszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.

23.10.2012 | Schnelle Änderungen im Erdkern: Magnetfeld und Anziehungskraft im Blick der Satelliten

Jährliche bis dekadische Änderungen des Erdmagnetfeldes in einer Region, die vom Atlantik bis in den Indischen Ozean reicht, weisen einen engen Zusammenhang mit Variationen der Erdschwere in diesem Bereich auf. Daraus kann gefolgert werden, dass sich Prozesse im äußeren Erdkern in Schweredaten widerspiegeln. Dieses Resultat präsentiert eine deutsch-französische Gruppe von Geophysikern in der neuesten Ausgabe von PNAS (Proceedings of the National Academy of Science of the United States).

19.10.2012 | Ein schärferer Blick zurück für die Archäologie und Klimaforschung

Mithilfe einer neuen Messreihe von Radiokohlenstoffdaten an jahreszeitlich laminierten Sedimenten aus dem Suigetsu-See in Japan ist in Zukunft eine präzisere Kalibrierung von Radiokohlenstoffdatierungen möglich. In Kombination mit einer genauen Zählung der saisonal geschichteten Ablagerungen im See ergab sich eine bisher unerreichte Präzision der bekannten 14C-Methode, mit der es jetzt möglich ist, auch ältere Objekte der Klimaforschung oder der Archäologie genauer zu datieren, als es bisher möglich war. Ein internationales Team von Geowissenschaftlern unter Leitung von Prof. Christopher Bronk Ramsey (Univ. Oxford) stellt in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science vom 19.10.2012 dieses Ergebnis vor.

17.10.2012 | Mehr Hochwasser in den Ostalpen bei Abkühlung

Während der Übergänge zu kühleren Klimaphasen stieg die Zahl der extremen Hochwasserereignisse deutlich an. So wurden während der Zeit der Völkerwanderung und im frühen Mittelalter (AD 450-750) und am Übergang zur Kleinen Eiszeit (AD 1140-1520) eine Häufung solcher Ereignisse beobachtet. Im Gegensatz dazu gab es weniger Hochwässer während der Mittelalterlichen Wärmephase (AD 1000-1140) und der kältesten Phase der Kleinen Eiszeit (AD1600-1700). Dieses Ergebnis stellen Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ in der aktuellen Ausgabe von GEOLOGY vor.

15.10.2012 | Eine extrem kurze Umpolung des Erdmagnetfeldes, Klimaschwankungen und ein Supervulkan

Vor 41000 Jahren kam es zu einer vollständigen und schnellen Umpolung des Erdmagnetfeldes. Magnetische Untersuchungen des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ an Sedimentbohrkernen aus dem Schwarzen Meer belegen, dass in diesem Zeitraum, während der letzten Eiszeit, ein Kompass am Schwarzen Meer nach Süden statt nach Norden gezeigt hätte. Zudem wies das Wissenschaftlerteam um GFZ-Forscher Dr. Norbert Nowaczyk und Prof. Helge Arz in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Earth and Planetary Science Letters“ mit weiteren Daten anderer Studien aus dem Nordatlantik, dem Südostpazifik sowie Hawaii nach, dass diese Umpolung ein globales Ereignis war.

11.10.2012 | Katastrophenschutz und Wissenschaft

Am heutigen 12. Oktober haben das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ und das Technische Hilfswerk THW anlässlich des „Internationalen Tages der Katastrophenvorsorge“ einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Das Ziel ist die verstärkte Zusammenarbeit bei der Vorsorge vor Naturgefahren und im Katastrophenschutz. Vor allem sollen der Daten- und Informationsaustausch sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene verstärkt werden. Zudem erfolgt die gegenseitige Unterstützung bei der Nutzung von Infrastrukturen im Einsatz.

28.09.2012 | Der Wasserfluss des Amazonas im natürlichen Klimaarchiv

Sauerstoffisotope in Jahrringen sind ein hervorragendes Archiv der Niederschlagsdynamik im tropischen Amazonasgebiet. Die präzise Bestimmung der Verhältnisse der stabilen Sauerstoff-Isotope erweist sich als neuer Parameter für die Erfassung der Dynamik des Wasserkreislaufs in tropischen Regenwaldgebieten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Gruppe von Forschern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, der Universitäten von Leeds (Vereinigtes Königreich) und Utrecht (Niederlande), sowie dem Institut de Recherche pour le Développement (IRD, Peru) in der neuen online-Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

10.09.2012 | Kanadisch-Deutsches Wissenschaftsforum

Im Beisein des kanadischen Botschafters in Deutschland, Dr. Peter M. Boehm, wird am Montag, dem 10. September 2012, das turnusmäßige Treffen der Helmholtz-Alberta-Initiative (HAI) eröffnet. HAI steht für die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Helmholtz-Gemeinschaft mit der Universität von Alberta in Edmonton. Rund 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft treffen sich hierzu am Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, davon 70 Teilnehmer aus Kanada. Bei dem Treffen in Potsdam präsentieren junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder ihre Forschungsergebnisse zum Themenschwerpunkt Energie und Umwelt.

08.09.2012 | Vor 25 Jahren: Bohrbeginn beim KTB

Mit einem Festakt am GeoZentrum in Windischeschenbach wurde der Bohrbeginn des Kontinentalen Tiefbohrprogramms der Bundesrepublik Deutschland (KTB) vor 25 Jahren, im September 1987, gefeiert. Der Bohrbeginn für die 4003 Meter tiefe Vorbohrung war der sichtbare Auftakt für das bis dahin größte geowissenschaftliche Einzelprojekt in Deutschland.

07.09.2012 | Das Erdbebenrisiko einer Megacity

Heute beginnen die Bohrarbeiten für ein seismisches Überwachungsnetz am Marmarameer bei Istanbul. Speziell entwickelte Erdbebensensoren in acht Bohrungen im Randgebiet Istanbuls und rund um das östliche Marmarameer sollen die seismische Aktivität der Region hochpräzise überwachen. In jeder der jeweils 300 Meter tiefen Bohrungen werden daher mehrere Bohrlochseismometer in verschiedenen Tiefen permanent installiert. Diese erfassen selbst kaum spürbare Erdbeben mit sehr kleiner Magnitude bei gleichzeitig hoher Auflösung und können so Informationen über den mit diesen Beben verbundenen Bruchvorgang liefern.

27.08.2012 | Ein Drittel weniger Leben auf der Erde

Die lebende Biomasse auf der Erde ist deutlich geringer als bisher angenommen. Bisherige Annahmen über die Menge an lebenden Organismen auf unserem Planeten müssen um etwa ein Drittel reduziert werden.

20.08.2012 | HALO: Höher, weiter, schneller, genauer

Am 20. August übergab Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan ein weltweit einzigartiges Forschungsflugzeug an die Wissenschaft. Die feierliche Übergabe von HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) an die Wissenschaft fand im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Oberpfaffenhofen statt. Neben ihrer Instrumentierung als Umwelt- und Atmosphärenforschungsflugzeug wird die Maschine auch als geophysikalisch-geodätisches Flugobservatorium eingesetzt.

17.08.2012 | Forschernetzwerk über dem Atlantik

Die deutsch-kanadische Allianz in der Meeresforschung wird ausgebaut. In Gegenwart der deutschen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unterzeichneten das kanadische Halifax Marine Research Institute (HMRI) und die Helmholtz-Gemeinschaft mit den Zentren GFZ (Potsdam), GEOMAR (Kiel) und AWI (Bremerhaven) ein Abkommen für eine mehrjährige intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Umweltforschung.

10.08.2012 | Das Erdbebenrisiko in Deutschland und Europa

Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ ist es erstmals gelungen, einen harmonisierten Erdbebenkatalog für Europa und den Mittelmeerraum für das letzte Jahrtausend zu erarbeiten. Der Katalog umfasst etwa 45000 Erdbeben.

26.07.2012 | Magnetfeld, Mantelkonvektion und Tektonik

Das Erdmagnetfeld wird auf einer Zeitskala von zehn bis hundert Millionen von Jahren möglicherweise von Strömungen im Erdmantel beeinflusst. Auch die in der Erdgeschichte häufig geschehenen Umpolungen des Erdmagnetfeldes lassen sich mit Prozessen im Erdmantel verbinden. Dieses Forschungsergebnis präsentiert eine Gruppe von Geowissenschaftlern in der neuen Vorab-Ausgabe von „Nature Geoscience“ am Sonntag, dem 29. Juli.

25.07.2012 | Methanmessungen im Tiefflug

Ein Team von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) und des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ hat soeben eine Messkampagne abgeschlossen, mit der zum ersten Mal vom Flugzeug aus die Methanemissionen aus den weitläufigen Permafrostlandschaften der Arktis großskalig erfasst werden konnten. Mit den flugzeuggestützten Messungen (Airborne Measurement of Methane – AIRMETH) in einer Höhe von nur 30 bis 50 Meter über dem Erdboden soll geklärt werden, wieviel Methan aus Permafrostgebieten in die Atmosphäre gelangt und ob bekannte Leckagen von Erdgas entlang geologischer Störungen oder mikrobiell produziertes Methan signifikant zur Gesamtmenge beitragen.

11.07.2012 | Indonesien: Angela Merkel besucht Tsunami-Frühwarnzentrum

Zum Abschluss ihrer ersten Reise nach Indonesien hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Mittwoch, 11. Juli 2012, das Tsunami-Frühwarnzentrum in Jakarta besichtigt. „Ich bin sehr beeindruckt vom Tsunami-Warnzentrum“, so Frau Merkel während des Besuchs. „Es ist ein sehr gutes Beispiel für eine deutsch-indonesische Kooperation, die auch wirklich zum Wohle der Menschen arbeitet.“

19.06.2012 | Klimabohrung am nördlichen Polarkreis

Während der vergangenen 2,8 Millionen Jahre traten in der Arktis in unregelmäßigen Abständen teils extreme Warmzeiten auf. Eine auffällige Übereinstimmung der Warmzeiten in der Arktis mit großen Abschmelzereignissen in der Antarktis deutet auf bisher unbekannte Wechselwirkungen zwischen den Polargebieten hin. Dieses berichtet eine internationale Forschergruppe in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Science“.

15.06.2012 | GFZ auf der Weltausstellung EXPO 2012

Am heutigen Freitag, 15.06.2012, ist Deutscher Nationen Tag auf der Expo 2012 in Yeosu, Südkorea. Auch das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ beteiligt sich in diesem Jahr an der Weltausstellung. Im Deutschen Pavillon werden die Besucher von multimedialen Strandkörben empfangen, die sich mit dem Leben an den Küsten und in küstennahen Gewässern beschäftigen. Ein Strandkorb widmet sich Tsunami-Frühwarnsystemen. Das Zentrum für Frühwarnung am GFZ hat hierzu den Aussteller inhaltlich beraten. Aber nicht nur das: die Geoforscher Dr. Andrey Babeyko und Dr. Peter Löwe haben Simulationen von historischen Tsunami-Ereignissen berechnet und bildlich aufbereitet.

29.05.2012 | Sicher, nicht nur im Urlaub

Anlässlich des Bebens in Italien und zu Beginn der Haupt-Reisezeit möchte das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) alle Urlauberinnen und Urlauber, die in erdbeben- und tsunamigefährdete Gebiete reisen, auf seine Informationsblätter "Merkblatt Erdbeben - Was mache ich, wenn die Erde bebt? und "Merkblatt Tsunami" hinweisen.

25.05.2012 | Grönlands aktueller Eismassenverlust

Der grönländische Eisschild verliert weiter an Masse und trägt damit pro Jahr etwa 0,7 Millimeter zur aktuell beobachteten Meeresspiegeländerung von rund 3 mm pro Jahr bei. Dieser Trend steigert sich in jedem Jahr um weitere 0,07 Millimeter pro Jahr. Zugleich ergibt sich ein differenziertes räumliches Bild der Eismassenveränderung: Der Massenverlust ist im Südwesten und Nordwesten Grönlands am größten. Dieses Ergebnis veröffentlich eine internationale Forschergruppe unter Führung des Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in der neuesten Ausgabe von Earth and Planetary Science Letters vom 01. 06. 2012.

09.05.2012 | Tonnenschwere Geräte für Nanogramm

Ein gut gefederter Spezialtransporter lädt am Mittwoch, dem 09.05.2012, das tonnenschwere Sekundärionenmassenspektrometer (SIMS) des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ auf und bringt es zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Die beiden Helmholtz-Schwestereinrichtungen in Potsdam und Dresden beginnen damit eine enge Kooperation, die in Zukunft noch weitere Helmholtz-Forschungszentren und Universitäten umfassen soll.

06.05.2012 | Klimatische Folgen einer schwachen Sonne

Vor 2800 Jahren kam es zu einem stark ausgeprägten Minimum der Sonnenaktivität, dem ein sehr schneller Wechsel hin zu kühl-feuchtem und vor allem windigem Klima folgte. Geowissenschaftler desDeutschen GeoForschungsZentrums GFZ in Potsdam weisen gemeinsam mit schwedischen und niederländischen Kollegen diesen durch ein ausgeprägtes Minimum in der Sonnenaktivität verursachten plötzlichen Wechsel nach. Sie untersuchten dazu Sedimente aus dem Meerfelder Maar, einem See vulkanischen Ursprungs in der Eifel. Erstmals konnte mit modernsten Analyseverfahren die niedrige Sonnenaktivität selbst und gleichzeitig auch die klimatischen Folgen am selben Sedimentkern nachgewiesen werden.

24.04.2012 | Schnelle Tsunami-Warnung mittels GPS

Bei küstennahen Erdbeben, die Tsunamis erzeugen können, ist die Vorwarnzeit für die Küstenabschnitte sehr kurz. Mithilfe der hochpräzisen Auswertung von GPS-Daten (GPS Precise Point Positioning) konnten Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ bei der Untersuchung des Fukushima-Bebens vom 11.März 2011 zeigen, dass im Prinzip bereits nach etwas über drei Minuten die Bebenstärke sowie die räumliche Verteilung bestimmt werden können, was eine rasche und detaillierte Tsunami-Frühwarnung ermöglicht.

17.03.2012 | Schwerkraft ist Klima

Der Gletscherschwund auf Grönland konnte jetzt erstmals mit hoher Genauigkeit aus dem All gemessen werden. Pünktlich zum zehnten Geburtstag der Zwillingssatelliten GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) ergibt sich ein scharfes Bild, das auch die räumliche Verteilung der Gletscherschmelze präzisiert. Bis zu 240 Gigatonnen Massenverlust pro Jahr musste der grönländische Eisschild zwischen 2002 und 2011 verkraften. Das entspricht einem Meeresspiegelanstieg von etwa 0,7 mm pro Jahr. Möglich wurden diese Aussagen durch die hochgenauen Messungen der GRACE-Mission, deren Datensatz ein bisher unerreicht genaues Bild der Erdanziehungskraft ergeben.

08.03.2012 | Neuer Professor und Sektionsleiter am GFZ

Professor Dr. Dirk Wagner wird im Rahmen einer gemeinsamen Berufung mit dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität Potsdam eine Professur für Geomikrobiologie und Geobiologie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät übernehmen. Prof. Wagner übernimmt die Leitung der neuen Sektion 4.5 Geo-Mikrobiologie am GFZ ab 1. März. Die zukünftigen Arbeiten konzentrieren sich auf Studien zum mikrobiellen Leben in tiefen sedimentären Ablagerungen (Tiefe Biosphäre) und deren Anteil an den globalen Stoffkreisläufen.

23.02.2012 | Reinhard F. Hüttl wird Mitglied der Jury des Queen Elizabeth Prize for Engineering

acatech-Präsident Reinhard F. Hüttl ist in die Jury des Queen Elizabeth Prize for Engineering berufen worden. Der Preis der britischen Royal Academy of Engineering würdigt unter Schirmherrschaft von Königin Elizabeth II weltweit herausragende Leistungen auf dem Feld der Ingenieurwissenschaften. Er wird im Frühjahr 2013 vergeben und ist mit einer Million Pfund dotiert.

13.01.2012 | Bohren rund um den Globus

Am 15. Januar geht das Internationale Kontinentale Wissenschaftsbohrprogramm ICDP in eine neue Runde. Über ein Dutzend Anträge für Bohrprojekte zur Erkundung unseres Planeten wurden für das Jahr 2012 eingereicht. Neuer Vorsitzender des Leitungsausschusses ( Executive Committee) ist Professor Brian Horsfield vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ .

04.01.2012 | Vom Kopf auf die Füße gestellt: 100 Jahre Kontinentaldrifttheorie

Vor genau 100 Jahren, am 6. Januar 1912, stellte Alfred Wegener seine Theorie der Kontinentaldrift erstmals öffentlich vor. Die moderne Plattentektonik bestätigte seine Ideen, indem sie diese vom Kopf auf die Füße stellte.



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