Wortmarke GFZ Potsdam

Pressearchiv 2009

24.12.2009 | Schwere in Potsdam und eine gravitätische Christbaumkugel

Die Einführung des Potsdamer Schwere-Referenzsystems vor 100 Jahren Wir wünschen allen ein herzliches "Glückauf 2010!"

02.12.2009 | Starke regionale Klimaschwankungen in den Tropen

Klimaschwankungen in den Tropen weisen andere Muster auf als die Klimaänderungen in Arktis und Antarktis. Es lassen sich in den Tropen deutliche 11500-jährige Schwankungen zwischen Feucht- und Trockenphasen identifizieren, die ein anderes Muster als die Temperatur-Rekonstruktionen aus den polaren Eiskernen zeigen.

11.11.2009 | Nachwuchswissenschaftler-Preis für Hauke Marquardt

Oberbürgermeister Jann Jakobs wird im Rahmen des Einsteintages der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 13.11.2009 den diesjährigen Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis an Dr. Hauke Marquardt (GFZ) verleihen. Der Preis wurde im Frühjahr 2009 zum dritten Mal ausgeschrieben und ist mit 5.000 Euro dotiert.

11.11.2009 | Wie viel Wasser hat das Meer?

Schwankungen des Meeresspiegels zu messen, ist vergleichsweise einfach. Weitaus komplizierter ist es, daraus die Änderung der Wassermasse zu berechnen. Einem Team von Geodäten und Ozeanographen der Universität Bonn, des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und des GFZ ist das nun erstmals gelungen.

30.10.2009 | Thesenpapier zur Konferenz „The Changing Earth

Es steht außer Zweifel, dass der Mensch zur Klimaänderung beiträgt. Die Gewissheit jedoch, dass wir im Wesentlichen durch Maßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen den Temperaturanstieg auf zwei Grad eingrenzen können, ist aus wissenschaftlicher Sicht eine offene Frage.

30.10.2009 | Wachsen oder schrumpfen die Alpen?

Die Alpen wachsen genau so schnell in die Höhe, wie sie schrumpfen. Dieses paradoxe Resultat konnte eine Gruppe deutscher und schweizer Geowissenschaftler nachweisen. Durch Gletscher und Flüsse wird etwa genau so viel Material von den Alpenhängen abgetragen wie aus der tiefen Erdkruste nachwächst.

29.10.2009 | The Changing Earth

Es steht außer Zweifel, dass der Mensch zur Klimaänderung beiträgt. Die Gewissheit jedoch, dass wir im wesentlichen durch Maßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen den Temperaturanstieg auf 2 Grad eingrenzen können, ist aus wissenschaftlicher Sicht eine offene Frage.

28.10.2009 | Neue Offensive für die Klimaforschung

Bremerhaven/Berlin, 28. Oktober 2009. Die Erde befindet sich in einem tief greifenden Klimawandel, dessen Auswirkungen regional aber sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können. Wie genau werden sich die globalen Änderungen regional auswirken? Wie werden sich anthropogene Einwirkungen und natürliche Klimaschwankungen gegenseitig beeinflussen? Und auf welcher Wissensbasis können Regionen durch geeignete Klimaanpassungsstrategien auf erwartete Änderungen reagieren? Acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft bündeln ihre Kompetenzen in dem Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM), um solche Fragen zu beantworten. Der Verbund ist mit einem Budget von 32,2 Millionen Euro für die Jahre 2009 bis 2013 ausgestattet.

29.09.2009 | Transatlantische Energieforschung

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und die University of Alberta, Kanada, beabsichtigen insbesondere in den Forschungsbereichen Energie sowie Erde und Umwelt enger zusammen zu arbeiten. Dazu haben jetzt der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, und die Präsidentin der University of Alberta, Prof. Dr. Indira Samarasekera ein entsprechendes "Memorandum of Understanding" unterzeichnet.

21.09.2009 | Seismologie-Kurs am Geolab

Die Kursserie "Seismologie und Seismische Gefährdungseinschätzung" wird fortgesetzt. Am GeoLab des Deutschen GeoForschungsZentrums nehmen seit dem 21. September 26 Experten aus 22 Ländern, darunter drei aus China, an der Ausbildung teil. Der jährlich angebotene Kurs dauert fünf Wochen und endet am 23. Oktober. Lektoren sind Experten des GFZ sowie Fachleute aus anderen deutschen und europäischen Forschungseinrichtungen.

18.09.2009 | Kleine Schmuckstücke im Weltraum

Schrumpfen die Polkappen? Wie hoch ist der Wassergehalt der Atmosphäre? Mit Hilfe von Kleinsatelliten, die die Signale der Navigationssatellitensysteme GPS und Galileo nutzen, kann die Fernerkundung zur Beantwortung solcher Fragen wesentlich verbessert werden. Die TU Berlin und das GFZ stellten am 18. September in Berlin eine wissenschaftliche Machbarkeitsstudie zum ersten MicroGEM-Satelliten vor.

27.08.2009 | Kleine Schwankung der Sonnenaktivität, große Wirkung im Klima

Unsere Sonne strahlt nicht gleichmäßig. Das bekannteste Beispiel der Strahlungsschwankungen ist der berühmte 11-Jahreszyklus der Sonnenflecken. Bisher konnten Klimamodelle seine Wirkung im Klimageschehen nicht zufriedenstellend nachvollziehen. Jetzt ist es Forschern aus den USA und aus Deutschland erstmals gelungen, die komplexe Wechselwirkung zwischen Solarstrahlung, Atmosphäre und Ozean detailliert zu simulieren.

20.08.2009 | Ausbildung von Erdbeben-Experten China

Zum Auftakt einer Kursserie für chinesische Seismologen und Wissenschaftler führt das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt vom 17. August bis 6. September 2009 in Kunming, Provinz Yunnan, einen Seismologietrainingskurs durch. Die Teilnehmer werden im Rahmen des Kurses nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativer Technologie in verschiedenen zentralen Bereichen ausgebildet.

02.07.2009 | Sicher im Urlaub: Informationen zu Erdbeben und Tsunamis

Zu Beginn der Haupt-Reisezeit möchte das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) alle Urlauberinnen und Urlauber, die in erdbeben- und tsunamigefährdete Gebiete reisen, auf seine Informationsblätter "Merkblatt Erdbeben - Was mache ich, wenn die Erde bebt?" und "Merkblatt Tsunami" hinweisen...

11.06.2009 | Australiens Klima: Dürre und Überschwemmungen in Jahresringen tropischer Bäume

Wissenschaftler vom GFZ und ihre Kollegen von der Australian National University konnten jetzt nachweisen, dass das Baumwachstum im Nordosten Australiens hauptsächlich vom Jahresniederschlag abhängt, so eignen sich Baumringe bestens zur Erfassung der australischen Niederschlagsdynamik.

18.05.2009 | PROGRESS erhält Zuschlag

Der Forschungsverbund PROGRESS hat den Zuschlag im Förderprogramm der Bundesregierung für Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern bekommen.

11.05.2009 | Beste Projektmanager

Für das herausragende Projektmanagement beim Aufbau des Tsunami Frühwarnsystems GITEWS in Indonesien erhielten der Leiter des internationalen Projektes Dr. Jörn Lauterjung und Frau Dr. Sri Woro Harijono den Roland Gutsch Project Management Award 2009. Der Preis wird jährlich von der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. vergeben.

14.04.2009 | Wie laufen sie denn?

Erdbebenwellen breiten sich bei ihrem Lauf durch die Erdkugel nicht gleichmäßig aus. Jetzt konnte experimentell nachgewiesen werden, dass im unteren Erdmantel zwischen 660 und 2900 km Tiefe die Geschwindigkeit der Scherwellen (S-Erdbebenwellen) sehr stark von der Ausrichtung des Minerals Ferroperiklas abhängt.

07.04.2009 | Einsatz der Deutschen Task Force Erdbeben in Italien

Drei Mitarbeiter des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ sind heute in den frühen Morgenstunden nach Italien aufgebrochen. Im Gepäck haben sie Geräte, mit denen Nachbeben aufgezeichnet, Erschütterungsmessungen vorgenommen und ingenieurstechnische Aufgaben wahrgenommen werden sollen.

17.03.2009 | Große und kleine Beulen

Der von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA in Auftrag gegebene Erderkundungssatellit GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) wurde heute um 15:21 Uhr MEZ erfolgreich vom russischen Kosmodrom Plesetsk gestartet. GOCE ist die erste Satellitenmission im Rahmen des Living-Planet-Programms der ESA und misst die Erdanziehung mit bisher unerreichter Genauigkeit.

02.03.2009 | Wieviel Schutz vor Hochwasser?

Mit der Hochwasserschadensdatenbank HOWAS 21 wurde von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ eine fundierte Datengrundlage zur Erforschung von Hochwasserschäden geschaffen.

26.02.2009 | Intelligent die Wärme der Erde nutzen

Erdwärme trägt weltweit immer mehr zur Stromversorgung bei. Island steht in der Ausbauentwicklung der Nutzung an der Weltspitze: in den letzten Jahren verdoppelte sich hier jährlich die Energiebereitstellung auf mehr als 500 MW allein zur Stromversorgung. Auch in Deutschland ist eine dynamische Entwicklung zu verzeichnen: mehr als 100 MW Wärme werden aktuell aus Geothermie bereitgestellt.

15.02.2009 | Klima-Herzflimmern

Im aktuellen Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience weist eine Gruppe von norwegischen, schweizer und deutschen Geowissenschaftlern nach, dass es vor dem Einsetzen der heutigen Warmzeit sehr schnelle Klimaänderungen gab. Der Übergang von der stabilen Kaltphase lief über sehr rasche Fluktuationen vor etwa 12150 bis 11700 Jahren vor heute bis zu einem Temperatur-Schwellenwert, mit dem sich das aktuelle, wärmere Klima etablierte.

10.02.2009 | Gebündelte Energie

Unter der Erdoberfläche findet sich einige Antworten auf die Frage, wie eine nachhaltige Energieversorgung in Zukunft aussehen könnte. Aus diesem Grund trafen sich am 9. und 10. Februar 2009 rund 70 Experten aus der Energieforschung auf dem Telegrafenberg in Potsdam zum Start des Verbundprojekts GeoEnergie (GeoEn).

28.01.2009 | Energie aus der Erde

Energie, aber wie? Wie kann der gegenwärtige Energiehunger nachhaltig und klimafreundlich gestillt werden? Am 9. und 10. Februar treffen sich die erstmals die Energieforscher des neuen Verbundvorhabens GeoEn.

28.01.2009 | Das Tote Meer - tektonischer Konkurrenzkampf

Das Tote Meer liegt in einer Beckenstruktur, die sich unter dem Meeresspiegel befindet. Dieses tiefe Absinken ist Resultat eines tektonischen Konkurrenzkampfes zwischen den Prozessen in der oberen Lithosphäre, die zum Absinken führen, und dem kompensierenden Aufsteigen von Gestein in der tieferen Schichten der Lithospäre.

22.01.2009 | Kontinente als Wärmedecke

Die Bewegung der großen tektonischen Platten und der auf ihnen liegenden Kontinente wird nicht nur durch die hitzegetriebenen Konvektionsprozesse im Erdmantel angetrieben, sondern wirkt auf diese Antriebsprozesse zurück. Dabei wirken die Kontinente wie eine Wärmedecke, die zu einem Hitzestau unterhalb führt, was wiederum zum Zerbrechen großer Superkontinente führen kann.

16.01.2009 | Mehr Platz für die Forschung

Nach der Grundsteinlegung am 08. September 2006 und einer Bauzeit von knapp 30 Monaten ist das neue Gebäude A20 auf dem Telegrafenberg bezugsbereit.

16.01.2009 | Erhöhte Gasausbeute und Speicherung von Treibhausgas

Im CLEAN-Projekt wird das wissenschaftliche Begleitprogramm zur Kohlendioxid-Einspeisung in einem Teilfeld von Europas zweitgrößter Erdgaslagerstätte in der Altmark durchgeführt. Das Treffen diente zur Abstimmung der Forschungsaktivitäten



Letzte Änderung: 11.02.2009  zum Seitenanfang