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Helmholtz-Gemeinschaft fördert internationale Forschergruppe zur Untersuchung der Anden
Berlin, 15. Januar 2013 – Im Rahmen eines neuen Förderprogramms unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft Forschergruppen, die gemeinsame Projekte mit ausländischen Partnereinrichtungen betreiben. Acht dieser so genannten „Helmholtz International Research Groups“ wurden in einer ersten Runde bereits ausgewählt, darunter ein Gemeinschaftsprojekt des GFZ mit Argentinien zur Erforschung der Anden. Das geförderte Team erhält über eine Laufzeit von zunächst drei Jahren bis zu 50.000 Euro jährlich. Die ausländischen Partner steuern für den Ausbau der Kooperation jeweils Fördermittel in gleicher Höhe bei.
Für die erste Förderrunde von insgesamt acht Helmholtz International Research Groups wurde vom GFZ die Gruppe "Geodynamic Evolution of the Neuquén Andes: Implications for Geo-Resources" unter der Leitung von Dr. Javier Quinteros und Prof. Stephan V. Sobolev ausgewählt. Ein Ziel des Projekts ist ein besseres Verständnis der episodischen West-Ost-Wanderung des Magmabogens in den Neuquén-Anden mithilfe von thermo-mechanischer Subduktionsmodellierung. Unsere argentinischen Kooperationspartner aus den Arbeitsgruppen von Victor Ramos und Ruben Somoza's (University of Buenos Aires, Argentina) bringen hier ihre Expertise ein.

