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Natürliche Gefahren: Bewertung und Risikominderung

Thema 3

Beteiligte Helmholtz-Zentren: GFZ

Dieses Thema beschäftigt sich mit der Entwicklung von neuen Methoden und Technologien, um die Risiken von Naturgefahren zu mindern. Wir konzentrieren uns auf drei Untersuchungsgebiete, in denen ein Beitrag zur Wissenschaft und Technologieentwicklung für die Minderung von Risiken von äußerster Wichtigkeit ist.

Das Unterthema 1 (Naturgefahren: Vom Verständnis des Prozesses zur Bewertung von Extremsituationen) schließt einige der Lücken im Verständnis und der Quantifizierung von natürlichen Prozessen, die zu Katastrophen führen können. Prozesskenntnisse werden in die Risikobewertungen integriert und tragen zu einem Entwurf von intelligenteren Schutzmaßnahmen bei.
Die Basis für das Unterthema 2 (Risikodynamik: Von Beobachtung zur Analyse der Risikoveränderungen) ist die Beobachtung, dass sich die Risiken durch Naturgefahren drastisch verändern. Es werden Methoden entwickelt, um diese Änderungen zu beobachten und gegenwärtige Tendenzen und mögliche zukünftige Entwicklungen einzuschätzen.
Das Unterthema 3 (Frühwarnung: Von Extremsituationen zur schnellen Katastrophen-Information) baut auf der innovativen Technologie von nahezu Echtzeitbeobachtungen, -datenverarbeitung sowie -kommunikation auf. Dabei werden kritische Situationen identifiziert und drohende Katastrophen vorhergesagt sowie rechtzeitig Warnungen ausgesprochen und Gefahren, wie zum Beispiel Kraftwerke, ausgeschaltet.

Die Einführung dieser Methoden in Frühwarnsysteme wird es ermöglichen, dass die Katastrophenhilfe und gefährdete Einwohner in Krisensituationen entsprechend reagieren können.


Themensprecher:

Prof. Bruno Merz
Sektion 5.4
Telegrafenberg
Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum
14473 Potsdam
Tel.: 0331-288 1100 




Erstellt: 24.08.2009  zum Seitenanfang