Personalia| Drei neue Humboldt StipendiatInnen am GFZ

Drei neue Humboldt-StipendiatInnen am GFZ (v.l.n.r. Jessica Stanley, Yosuke Yamazaki, Vasso Saltogianni, Fotos privat).

13.09.2017: Drei WissenschaftlerInnen kommen mit Stipendien der Alexander von Humboldt Stiftung ans GFZ. Jessica Stanley, GFZ-Sektion Erdoberflächenprozess Modellierung, und Vasso Saltogianni, GFZ-Sektion Dynamik der Lithosphäre, sind Humboldt-ForschungsstipendiatInnen für PostdoktorandInnen. Yosuke Yamazaki, GFZ-Sektion Geomagnetismus, erhält ein Humboldt-Forschungsstipendium für erfahrene WissenschaftlerInnen.

Jessica Stanley wird für acht Monate finanziert. Mit ihrer Forschung versucht sie, die Prozesse von großskaligen Hebungen im Kontinent-Innern am Beispiel der Südafrikanischen Hochebene besser zu verstehen. Dafür untersucht sie die Erosionsgeschichte, indem sie Landschaftsmodellierungen mit Untersuchungen der Thermochronologie, dem Sedimenttransport in marine Becken und Kosmogenen Nuklide kombiniert.

Vasso Saltogianni, arbeitete als Doktorandin an neuen Algorithmen, um Deformationen der Erdoberfläche an aktiven Plattengrenzen besser aufzeichnen und modellieren zu können. Aktuell untersucht sie den Zusammenhang zwischen Prozessen tief im Erdinnern und Erdbeben an Subduktionszonen. Sie erhielt eine Finanzierung für zwei Jahre.

Yosuke Yamazaki wird zum Oktober 2017 im Rahmen seines Humboldt-Stipendiums einen 22-monatigen Forschungsaufenthalt am GFZ beginnen. Yamazaki hat bislang in Japan, den USA und Großbritannien gearbeitet. Seine Forschung befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen der Atmosphäre und dem Erdmagnetfeld. (jh)