Sonja Martens wird Präsidentin der EGU-ERE-Division

Sonja Martens wird Präsidentin der Division ERE der European Geosciences Union (Foto: privat; Abbildung: EGU)

13.12.2016: Sonja Martens, Referentin des GFZ-Departments Geochemie, ist zur nächsten Präsidentin der Division „Energy, Resources and the Environment (ERE)“ der European Geosciences Union (EGU) gewählt worden. Sie übernimmt das Amt bei der Generalversammlung der EGU im April 2017 von Chris Juhlin von der Universität Uppsala, der die Division seit 2013 leitet.

Für Sonja Martens beginnt damit eine zweijährige Amtszeit als ERE-Präsidentin. Bislang war sie in der EGU bereits als Convener der Session „Field methods and analysis of field data for CO2 geological storage“ engagiert. Martens war von 2009 bis 2014 leitende Wissenschaftlerin am GFZ-Zentrum für geologische Speicherung und Projektleiterin am Pilotstandort Ketzin, bevor sie 2015 Referentin des Departments Geochemie wurde. Sie ist Diplomingenieurin und hat 2006 an der Technischen Universität Hamburg-Harburg am Institut für Wasserressourcen und Wasserversorgung promoviert.

Die EGU wurde 2002 durch den Zusammenschluss der European Geophysical Society und der European Union of Geosciences gebildet und ist Europas größte geowissenschaftliche Vereinigung. Sie hat mehr als 12.500 Mitglieder aus aller Welt und ist in 22 Divisionen organisiert, die sämtliche Bereiche der Geowissenschaften abdecken. Die jährlich stattfindende Generalversammlung der EGU ist die größte geowissenschaftliche Konferenz in Europa. (ak)

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