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Archiv

23.09.2016 | Turbulenzen in der Ionosphäre können GPS-Satelliten-Signale stören

Turbulenzen in der Ionosphäre, dem obersten Teil der Atmosphäre, können die Ursache für Ausfälle in der Satellitennavigation der Swarm-Satelliten sein. Zu diesem Ergebnis kam ein WissenschaftlerInnen-Team der GFZ-Sektion Erdmagnetfeld in einer Studie, erschienen in der Fachzeitschrift Space Weather. Die Studie wird nun von der Newsplattform EOS der American Geophysical Union AGU als „Spotlight“ präsentiert. EOS zeichnet damit „spannende aktuelle Forschung“ aus.

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23.09.2016 | Geo.X Career Day 2016

Für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellt sich die Frage, welchen Karriereweg sie nach einer Promotion oder Postdoc-Phase einschlagen. In der Wissenschaft bleiben oder in den außerwissenschaftlichen Bereich wechseln? Am vergangenen Mittwoch trafen sich 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Potsdamer Telegrafenberg zum Geo.X Career Day, der ihnen zwei unterschiedliche Karrierepfade vorstellte: inside und outside Academia.

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21.09.2016 | Grönland verliert mehr Eis als gedacht

Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie eines internationalen Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und Ingo Sasgen vom Alfred-Wegner-Institut Bremerhaven beteiligt waren. Die Veröffentlichung in SCIENCE Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission GRACE die so genannte viskoelastische Hebung der Erdkruste nicht korrekt modelliert und abgezogen wurde. Damit steigt der Wert für die Eisverluste von 253 Milliarden Tonnen (Gt für Gigatonnen) pro Jahr auf 272 Gt pro Jahr im Zeitraum 2004 bis 2015. Das Team hat mit einem neuen Netzwerk aus GPS-Stationen die Hebungen des Untergrunds nun zum ersten Mal präzise vermessen. Die Landhebung resultiert aus der langsamen und verzögerten Ausgleichsbewegung der Lithosphäre nach dem Rückgang der Eismassen seit der letzten Eiszeit.

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12.09.2016 | Personalia | Professor Parolai erneut zum ESC Generalsekretär gewählt

Professor Stefano Parolai, Leiter des Zentrums für Frühwarnsysteme am GFZ, wurde am vergangenen Donnerstag in Triest, Italien, in seiner Funktion als Generalsekretär der Europäischen Seismologischen Kommission ESC bestätigt.

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12.09.2016 | Swarm Summer School 2016

Wie wirken sich Prozesse im Erdinneren, in der Atmosphäre, den Ozeanen und dem erdnahen Orbit auf das Erdmagnetfeld und das Schwerefeld der Erde aus? Vom 14. bis zum 16. September veranstaltet die Sektion Erdmagnetfeld am GFZ eine Summer School im Rahmen der Multi-Satellitenmission Swarm, organisiert innerhalb der Schwerpunktprogramme „Dynamic Earth“ und „PlanetMag“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG.

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09.09.2016 | Informationen zum Test einer Kernwaffe in Nordkorea

In den frühen Morgenstunden des heutigen Freitags registrierten Erdbebenmessstationen weltweit eine seismische Erschütterung in Nordkorea. Der Bebenherd liegt unter dem Atomwaffentestgelände Nordkoreas. Die Eigenheiten der Bebenwellen deuten auf eine weitere Atomwaffenexplosion hin.

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08.09.2016 | Unterschätzte Gefahren – Neue Erkenntnisse nach der jüngsten Eruption des kapverdischen Vulkans Fogo

Da, wo gestern der Blitz eingeschlagen hat, wird er heute nicht nochmal einschlagen. Nach dieser fatalen Logik verfahren viele Menschen oft auch nach katastrophalen Naturereignissen und siedeln in Flussauen oder an Berghängen, obwohl nach wie vor die Gefahr einer Flut oder Hangrutschung besteht. Eine neue Studie zeigt, dass diese Einschätzung auch an Vulkanen ein folgenreicher Trugschluss ist. Die Arbeit, erschienen in der open access Zeitschrift Natural Hazards and Earth System Sciences, untersucht das Gefahrenpotenzial durch Lavaströme vor und nach dem jüngsten Ausbruch des Vulkans Fogo. Erstautorin ist die GFZ-Doktorandin Nicole Richter.

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