Suche nach Meldungen

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.


Meldungen aus dem GFZ

18.07.2017 | Höchstmögliche Bewertung für Klimaforschungs- und Datenprojekt AtmoSat durch Wissenschaftsrat

Chemische und physikalische Prozesse in der mittleren Atmosphäre zwischen fünf und hundert Kilometern Höhe haben Einfluss auf das regionale und globale Klima. Welchen? Das will AtmoSat untersuchen. Das gemeinsame Vorhaben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ), unter Beteiligung des GFZ, kombiniert ein Satelliten-Beobachtungssystem und die zugehörige Dateninfrastruktur. Das Projekt erhielt nun von einem Ausschuss des Wissenschaftsrats, der die Bundesregierung zur Entwicklung von Wissenschaft und Forschung berät, die höchstmögliche Bewertung.

...mehr

10.07.2017 | Bericht | „Glückauf" für ProSalz – Die sichere Nutzung von Salzlagerstätten als Rohstoff und Energiespeicher im Untergrund

Salzlagerstätten haben in Deutschland eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Nicht nur als Rohstoffquelle sondern auch, was weniger bekannt ist, als Energiespeicher. Aufgrund der hohen Undurchlässigkeit des Salzgesteins eignen sie sich gut als Speichermedium für verschiedene Flüssigkeiten und Gase. Hierzu werden im Salzgestein künstliche Hohlräume geschaffen, sogenannten Kavernen, in die sich beispielsweise Erdgas, Wasserstoff oder auch Erdöl einlagern lassen. Das sichert selbst bei Bedarfsspitzen eine stabile Energieversorgung. Kavernenstrukturen können auch auf natürliche Weise entstehen, weshalb sie im aktiven Salzbergbau anzutreffen sind. Das macht sich das Projekt „ProSalz - Prozessverständnis, Skalierbarkeit und Übertragbarkeit von reaktivem Mehrphasentransport in Salzlagerstätten“ zunutze. Es erforscht in einem aktiven Salzbergwerk die Prozesse zwischen Salz, Gas und Wasser im Übergang von Kaverne zum Festgestein.

...mehr

04.07.2017 | „Weiße Flecken“ auf der Landkarte – Forschungskooperation für Bergbaulandschaften

In Kartenwerken wird jedem Landschaftstyp eine Signatur zugeordnet. So lassen sich beispielsweise Waldgebiete, Siedlungen oder Moorlandschaften auf einen Blick durch das ihnen zugeordnete Zeichen erkennen. Das neue Cluster „Signaturen stark gestörter Landschaften – am Fallbeispiel von Bergbaulandschaften“ am Zentrum für Nachhaltige Landschaftsentwicklung (ZfNL) an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg BTU geht davon aus, dass es noch „weiße Flecken“ auf der Landkarte gibt: Bergbaugebiete und andere ähnlich stark gestörte Landschaften. Deren Eigenschaften will das Cluster, an dem auch das GFZ beteiligt ist, in den kommenden drei Jahren erforschen und eine Signatur für diesen Landschaftstyp entwickeln.

...mehr

04.07.2017 | Sicher, nicht nur im Urlaub

Zu Beginn der der Hauptreisezeit möchte das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) alle Urlauberinnen und Urlauber, die in erdbeben- und tsunamigefährdete Gebiete reisen, auf seine Informationsblätter "Merkblatt Erdbeben - Was mache ich, wenn die Erde bebt?" und "Merkblatt Tsunami" hinweisen.

...mehr

30.06.2017 | Bericht | Von der Atmosphäre zum Weltraumwetter – Mehr Austausch für mehr Erkenntnis

Neue Erkenntnisse in der Geoforschung kommen oftmals zustande, wenn verschiedene Disziplinen ihre Ergebnisse zusammenbringen. Die Atmosphäre und der Übergang von der Atmosphäre in den Weltraum sind Bereiche, in denen sehr viele Disziplinen forschen, von der Fernerkundung über die Magnetosphärenphysik bis hin zur Meteorologie. Gerade hier kann der Austausch zwischen den Disziplinen zu einem besseren Verständnis der Prozesse führen.

...mehr

27.06.2017 | Mikroben in der Wüste - Ein neues Archiv für die Klimaforschung

Unter einem extremen Klima schaffen es nur wenige Zeugen von Umweltbedingungen der Vergangenheit, bis heute zu überdauern. Pollen zum Beispiel, die auf die Zusammensetzung der Vegetation früherer Zeiten hinweisen können, bleiben in Klimaarchiven wie Seesedimenten nur unter ganz bestimmten Bedingungen erhalten. In extrem trockenen Regionen wie der Kalahari in Südafrika sind Archive mit Pollen oder anderen Klimazeugen besonders rar. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der GFZ-Sektionen Geomikrobiologie und Organische Geochemie haben sich in Südafrika, zusammen mit einem Kollegen der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg, auf die Suche nach bisher nicht erschlossenen Klimaarchiven gemacht.

...mehr

22.06.2017 | Personalia | Michelson-Preis für Robert Emberson

Der ehemalige Doktorand der GFZ-Sektion Geomorphologie, Robert Emberson, wird heute an der Universität Potsdam in Golm mit dem Michelson-Preis für die beste mathematisch-naturwissenschaftliche Promotion des akademischen Jahres 2016/2017 ausgezeichnet. Robert Emberson schloss seine Dissertation „Chemische Verwitterung gesteuert durch Hangrutschungen“ mit summa cum laude ab.

...mehr