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Meldungen aus dem GFZ

08.02.2017 | Personalia | Professur an der Universität Teheran für Harald Schuh

Schon seit vielen Jahren gibt es erfolgreiche Kooperationen zwischen dem GFZ und Partnern aus dem Iran. Zahlreiche Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs aus dem Iran haben bereits am GFZ geforscht. Während des Besuchs einer GFZ-Delegation an der Universität von Teheran wurde im Juni 2015 ein Memorandum of Understanding zwischen dem GFZ und der Universität Teheran unterzeichnet, in dem eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit vereinbart wurde. Die Universität Teheran hat nun Harald Schuh die Würde eines Adjunkt Professors verliehen.

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08.02.2017 | Eine nachhaltige und stabile Energieversorgung braucht Speicher

Der Umbau des Energiesystems hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, vor allem im Strommarkt. Dort liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei über 30 Prozent. Allerdings hängt die Leistungsfähigkeit der Windkraft- und Solaranlagen entscheidend vom Wetter ab. Dementsprechend sinkt der Anteil der Erneuerbaren an der Stromproduktion an bestimmten Tagen deutlich ab. „Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ist es unerlässlich, sowohl Netze als auch Speicherkapazitäten zu entwickeln und auszubauen, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten“, sagte Prof. Reinhard Hüttl, Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, anlässlich eines Pressegesprächs im Vorfeld des 2. Brandenburger Energiespeichertags, der am 15. Februar am GFZ stattfindet.

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07.02.2017 | Personalia | Tilo Schöne ist Mitherausgeber des UNESCO Manual on Sea Level

Tilo Schöne, GFZ-Sektion Globales Geomonitoring und Schwerefeld, ist Mitherausgeber des „Manual on Sea Level – Measurement and Interpretation“ der Intergovernmental Oceanographic Commission IOC der UNESCO. Das Handbuch ist der fünfte Band einer Reihe und beschäftigt sich mit der Radar-Pegelmesstechnik zur Bestimmung von Meeresspiegelständen.

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02.02.2017 | Bodenabsenkung durch Grundwasserübernutzung gefährdet Pistazienanbau im Iran

Die iranische Provinz Kerman ist weltweit eine der Hauptproduzenten von Pistazien. In der Rafsandschan Ebene wird auf mehr als neunzig Prozent der landwirtschaftlichen Fläche die Steinfrucht angebaut. Zur Bewässerung der Plantagen und für die Industrieproduktion in der Region wird vor allem Grundwasser genutzt. Da die Region klimatisch sehr trocken ist und aktuell mehr Wasser entnommen als neu gebildet wird, leeren sich die Grundwasserspeicher. Die Folgen: Bodenerosion und Bodenabsenkung.

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31.01.2017 | Uralter Kontinent unter der Tropeninsel Mauritius

Angefangen hatte es vor einigen Jahren mit Sandkörnchen, aufgelesen an einem Strand von Mauritius: Die Lava-Partikel enthielten den Halbedelstein Zirkon, der auf ein weit höheres Alter hinwies als bisher für die Insel im Indischen Ozean angenommen worden war. Jetzt zeigen neue Analysen, dass unter dem jungen vulkanischen Gestein von Mauritius wohl tatsächlich die Reste eines alten Kontinents begraben liegen, der Indien vor rund 90 Millionen Jahren mit Madagaskar verband. Forscher um den Norweger Trond H. Torsvik hatten bereits 2013 vorgeschlagen, die versunkene Landmasse „Mauritia“ zu nennen.

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31.01.2017 | Das Erdschwerefeld im Blick – Mission GRACE-FO startet auf einer Rakete von SpaceX

Seit 2002 arbeitet die Satellitenmission GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) im Orbit und liefert präzise Daten zum Erdschwerefeld. Mehrfach wurde die Mission über die ursprünglich geplante Betriebsdauer von fünf Jahren hinaus verlängert. Voraussichtlich im Sommer werden die beiden Satelliten wegen Treibstoffmangels den Betrieb einstellen. Die Nachfolgemission GRACE-FO (für „Follow-On“) wird derzeit vorbereitet. Sie basiert ebenfalls auf zwei baugleichen Satelliten, die  als Tandem in einer erdnahen Umlaufbahn den Planeten umkreisen.

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27.01.2017 | Interview | Humboldt-Preisträger Torsvik „Leidenschaft für rastlose Bewegungen der Kontinente“

Trond Torsvik ist seit Juni 2016 als Humboldt-Preisträger in der Arbeitsgruppe von Bernhard Steinberger, Sektion Geodynamische Modellierung, zu Gast am GFZ. Torsvik ist einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Rekonstruktion von Plattentektonik. Im Jahr 2013 gründete er das Centre for Earth Evolution and Dynamics an der Universität Oslo, Norwegen. Am GFZ arbeitet er noch bis zum Juli dieses Jahres, gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Zentrum, an Möglichkeiten zur Verbesserung von Methoden und Modellen in seinem Forschungsgebiet.

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