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Meldungen aus dem GFZ

28.09.2017 | Havel und Spree: Schon vor über achthundert Jahren vom Menschen geprägt

Der Mensch formt seine Umwelt, und das nicht erst seit der jüngeren Vergangenheit. Im seit Jahrtausenden besiedelten Mitteleuropa ist oftmals nur noch schwer zu bestimmen, wie eine Landschaft im naturbelassenen Zustand aussähe. Hier hat der Mensch die Naturlandschaft zu einer Kulturlandschaft überprägt, mit Auswirkungen auch auf künftige Nutzungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung des GFZ haben in einer interdisziplinären Studie den menschlichen Einfluss auf das Flusssystem von Havel und Spree im Raum Berlin-Stadt Brandenburg untersucht. Sie zeigten, dass schon im Hochmittelalter massiv in die Flussläufe eingegriffen wurde.

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20.09.2017 | Haben Meeresschwämme als „Ökosystem-Ingenieure“ die „Kambrische Explosion“ herbeigeführt?

Vor etwa 550 Millionen Jahren erscheinen innerhalb weniger Millionen Jahre nahezu alle heute lebenden Tierstämme auf der Erde. Diese als „Kambrische Explosion“ bekannte Ausbreitung von Mehrzellern in der Periode des Kambriums markiert den Beginn des „Phanerozoikums“, des Erdzeitalters „sichtbaren Lebens“.

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19.09.2017 | Personalia | Brian Horsfield erhält AAPG Europe Region Award

Brian Horsfield wurde mit dem „AAPG Europe Energy Geoscience Research Award“ für 2017 von der American Association of Petroleum Geologists (AAPG) ausgezeichnet.

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15.09.2017 | Bericht | Symposium zu deutsch-französischer Zusammenarbeit

Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist ein wichtiger Motor der europäischen Forschungskooperation, die angesichts der jüngsten weltpolitischen Entwicklungen vor neuen Herausforderungen steht. Am 11. und 12. September fand am GFZ und in der Französischen Botschaft in Berlin ein Symposium unter dem Titel „Earth System Dynamics - New Prospects for bilateral French-German Cooperation in Climate Protection and Energy Transition“ statt.

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13.09.2017 | Bericht | Massenbewegungen an Kliffküsten – Das Projekt Jasmund

Michael Dietze, GFZ-Sektion Geomorphologie, erforscht zusammen mit seinem Team die Rutschungsprozesse an den Kreideküsten der Insel Rügen.

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13.09.2017 | Interview | Kristen Cook „Alles was ich mache, wird mit Drohnen zu tun haben”

Kristen Cook ist Postdoc in der GFZ-Sektion Geomorphologie. Bei der Erforschung der Erdoberfläche arbeitete sie früher vor allem mit bodengestützer Lasertechnik, heute mit Drohnen. Darüber sprechen wir mit ihr im Interview.

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13.09.2017 | Abschlusskonferenz für Kohlenstoffdioxid-Speicherung im Untergrund

Pilotprojekt endet nach 13-jähriger Forschung in Ketzin/Havel | Nach 13 Jahren erfolgreicher Forschungsarbeit geht das Projekt Ketzin jetzt zu Ende. In der Stadt an der Havel hat das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ erforscht, ob sich Kohlenstoffdioxid (CO2) sicher und dauerhaft im Untergrund speichern lässt und wie es sich in der Tiefe verhält. Dazu wurden mehr als 67.000 Tonnen CO2 zwischen 2008 und 2013 über eine Bohrung in einen so genannten Speicherhorizont gepumpt. Dort, in rund 630 Metern Tiefe, befindet sich poröser Sandstein, der von salzhaltigem Grundwasser durchzogen ist – ein „saliner Aquifer“.

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