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Berichte

10.07.2017 | Bericht | „Glückauf" für ProSalz – Die sichere Nutzung von Salzlagerstätten als Rohstoff und Energiespeicher im Untergrund

Salzlagerstätten haben in Deutschland eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Nicht nur als Rohstoffquelle sondern auch, was weniger bekannt ist, als Energiespeicher. Aufgrund der hohen Undurchlässigkeit des Salzgesteins eignen sie sich gut als Speichermedium für verschiedene Flüssigkeiten und Gase. Hierzu werden im Salzgestein künstliche Hohlräume geschaffen, sogenannten Kavernen, in die sich beispielsweise Erdgas, Wasserstoff oder auch Erdöl einlagern lassen. Das sichert selbst bei Bedarfsspitzen eine stabile Energieversorgung. Kavernenstrukturen können auch auf natürliche Weise entstehen, weshalb sie im aktiven Salzbergbau anzutreffen sind. Das macht sich das Projekt „ProSalz - Prozessverständnis, Skalierbarkeit und Übertragbarkeit von reaktivem Mehrphasentransport in Salzlagerstätten“ zunutze. Es erforscht in einem aktiven Salzbergwerk die Prozesse zwischen Salz, Gas und Wasser im Übergang von Kaverne zum Festgestein.

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30.06.2017 | Bericht | Von der Atmosphäre zum Weltraumwetter – Mehr Austausch für mehr Erkenntnis

Neue Erkenntnisse in der Geoforschung kommen oftmals zustande, wenn verschiedene Disziplinen ihre Ergebnisse zusammenbringen. Die Atmosphäre und der Übergang von der Atmosphäre in den Weltraum sind Bereiche, in denen sehr viele Disziplinen forschen, von der Fernerkundung über die Magnetosphärenphysik bis hin zur Meteorologie. Gerade hier kann der Austausch zwischen den Disziplinen zu einem besseren Verständnis der Prozesse führen.

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20.06.2017 | Bericht | Die Klügste Nacht des Jahres – Zur Langen Nacht der Wissenschaften auf den Telegrafenberg nach Potsdam

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. Juni 2017 öffnet der Telegrafenberg für Besucherinnen und Besucher jeden Alters seine historischen Pforten, um modernste Forschung zu präsentieren. Es gibt für alle Interessierten die Gelegenheit, unsere Forschung von 17 bis 24 Uhr live zu erleben. Auch für ein buntes Kinderprogramm, Musik, Essen und Getränke ist gesorgt.

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14.06.2017 | Bericht | Dürren vorhersagen

Tadesse Tujuba Kenea hat ein Ziel: Er möchte Dürren in Äthiopien vorhersagen. Der Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) forscht dazu derzeit am GFZ in der Sektion Hydrologie. Denn bis heute gibt es im Land am afrikanischen Horn kein System, welches Dürren überwachen oder gar vorhersagen könnte. Äthiopien ist ein Land der Gegensätze. Viertausend Meter hohe Berge und Senken bis unter das Meeresniveau bestimmen das Landschaftsbild. Flüsse aus dem mitunter schneebedeckten Gebirge durchströmen das Land und schwere Regenfälle führen zeitweise zu verheerenden Überschwemmungen. Das Land wird aber auch immer wieder von Dürren heimgesucht. Die heftigen Variationen der Niederschlagsverteilung gefährden die Landwirtschaft, die auf Regen zur Bewässerung angewiesen ist. Ausbleibender oder geringer Niederschlag lässt den Boden austrocknen und vermindert die landwirtschaftlichen Erträge.

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31.05.2017 | Bericht | Forschungsbohrung an der Alpine Fault – Ungewöhnlich hoher geothermischer Gradient in Neuseelands Untergrund entdeckt

Die Alpine Fault – eine große Bruchzone auf Neuseelands Südinsel – ist für die Geoforschung hoch interessant. Entlang der Bruchzone zwischen der Pazifischen und der Australischen Platte finden Bewegungen in der Größenordnung von circa drei Zentimetern pro Jahr statt. Im Jahr 1717 kam es hier zum letzten großen Erdbeben. Da vermutet wird, dass schwere Beben an dieser Bruchzone alle 300 bis 400 Jahre auftreten, könnte sich das nächste große Erdbeben jederzeit ereignen.

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28.04.2017 | Bericht | Frei verfügbare Satellitendaten für Wirtschaft und Verwaltung

Satellitendaten helfen in der Landwirtschaft, bei der Überwachung großer Bauvorhaben oder bei der Kartierung von Veränderungen in urbanen Räumen. Sie haben ein großes Potenzial für Wirtschaft und Verwaltung. Ausgewählte Erdbeobachtungsdaten sind daher über das Copernicus-Programm der Europäischen Union frei verfügbar. Um den Austausch von Informationen zu sichern und als Ansprechpartner für potenzielle Nutzer, wurden „Copernicus Relays“ eingerichtet. Für die Region Nord-Ost ist das Relay in Potsdam zuständig, gegründet von GEOkomm, dem Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, und dem GFZ.

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19.04.2017 | Bericht | „Komische Signale“ - Kristine Larson nutzt GPS-Daten um Bodenfeuchte zu bestimmen und Aschewolken zu vermessen

Mithilfe von GPS-Signalen können Autos, Flugzeuge und Traktoren sicher ihren Weg finden. Längst ist diese Technik im Alltag angekommen. Doch sie kann auch dazu dienen, vom Weltraum aus Feuchtigkeit im Boden oder der Vegetation zu bestimmen, und künftig vielleicht sogar helfen, Aschewolken von Vulkanen zu vermessen und damit den Flugverkehr sicherer zu machen. Eine Pionierin bei solchen neuen Anwendungen ist Kristine Larson. Sie ist Trägerin des Alexander von Humboldt-Forschungspreises, der ihr im Herbst 2016 zuerkannt wurde, und derzeit als Gastwissenschaftlerin am GFZ in der Sektion Geodätische Weltraumverfahren.

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