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Kurzmeldungen

03.08.2017 | Der Zeitpunkt für Hochwässer verschiebt sich und zeigt den Einfluss des Klimawandels

Der Klimawandel ist abstrakt, Wetterereignisse wie Starkregen die Fluten auslösen sind konkret. Lässt sich beides in Verbindung bringen? Eine internationale multi-AutorInnen-Studie unter Leitung der Universität Wien, an der auch das GFZ beteiligt ist, belegt erstmals einen für einen gesamten Kontinent beobachtbaren Zusammenhang zwischen Klimawandel und Hochwässern. Die Ergebnisse werden nun im Fachjournal Science veröffentlicht.

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21.07.2017 | Jahrtausende alter Staub aus der Sahara verrät Neues zur Entstehungsgeschichte der Wüste

Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt und damit auch die größte Staubquelle der Erde. Ihre Stäube düngen die Weltmeere und beeinflussen die Klimaentwicklung und Landökosysteme. Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Leipzig und mit Beteiligung des GFZ hat nun die Geschichte der Entstehung der Sahara anhand von Staubablagerungen in einem marokkanischen See rekonstruiert.

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20.07.2017 | Änderungen der Wasserspeicherung in der Landschaft mit der Waage bestimmen

Das System Erde ist hochkomplex, es besteht aus einer Vielzahl ineinandergreifender Kreisläufe. Für die Forschung ist es deshalb eine besondere Herausforderung, Mengenverteilungen, also die Bilanzen von Energie- und Stoffflüssen in der Umwelt zu bestimmen. Wissenschaftler der GFZ-Sektion Hydrologie haben zusammen mit Kollegen aus dem Berliner Senat, dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und der Universität Potsdam nun gezeigt, dass sich die Wasserbilanz in der Landschaft „wiegen“ lässt.

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18.07.2017 | Höchstmögliche Bewertung für Klimaforschungs- und Datenprojekt AtmoSat durch Wissenschaftsrat

Chemische und physikalische Prozesse in der mittleren Atmosphäre zwischen fünf und hundert Kilometern Höhe haben Einfluss auf das regionale und globale Klima. Welchen? Das will AtmoSat untersuchen. Das gemeinsame Vorhaben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ), unter Beteiligung des GFZ, kombiniert ein Satelliten-Beobachtungssystem und die zugehörige Dateninfrastruktur. Das Projekt erhielt nun von einem Ausschuss des Wissenschaftsrats, der die Bundesregierung zur Entwicklung von Wissenschaft und Forschung berät, die höchstmögliche Bewertung.

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04.07.2017 | „Weiße Flecken“ auf der Landkarte – Forschungskooperation für Bergbaulandschaften

In Kartenwerken wird jedem Landschaftstyp eine Signatur zugeordnet. So lassen sich beispielsweise Waldgebiete, Siedlungen oder Moorlandschaften auf einen Blick durch das ihnen zugeordnete Zeichen erkennen. Das neue Cluster „Signaturen stark gestörter Landschaften – am Fallbeispiel von Bergbaulandschaften“ am Zentrum für Nachhaltige Landschaftsentwicklung (ZfNL) an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg BTU geht davon aus, dass es noch „weiße Flecken“ auf der Landkarte gibt: Bergbaugebiete und andere ähnlich stark gestörte Landschaften. Deren Eigenschaften will das Cluster, an dem auch das GFZ beteiligt ist, in den kommenden drei Jahren erforschen und eine Signatur für diesen Landschaftstyp entwickeln.

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27.06.2017 | Mikroben in der Wüste - Ein neues Archiv für die Klimaforschung

Unter einem extremen Klima schaffen es nur wenige Zeugen von Umweltbedingungen der Vergangenheit, bis heute zu überdauern. Pollen zum Beispiel, die auf die Zusammensetzung der Vegetation früherer Zeiten hinweisen können, bleiben in Klimaarchiven wie Seesedimenten nur unter ganz bestimmten Bedingungen erhalten. In extrem trockenen Regionen wie der Kalahari in Südafrika sind Archive mit Pollen oder anderen Klimazeugen besonders rar. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der GFZ-Sektionen Geomikrobiologie und Organische Geochemie haben sich in Südafrika, zusammen mit einem Kollegen der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg, auf die Suche nach bisher nicht erschlossenen Klimaarchiven gemacht.

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12.06.2017 | Der Erwärmung der Ozeane mit elektromagnetischen Signalen auf der Spur

Der Ozean fungiert als wichtiger Wärmespeicher und nimmt einen Teil der globalen Erderwärmung auf. Da sich Wasser bei Erwärmung ausdehnt, steigt so jedoch der Meeresspiegel an, mit erheblichem Risiko für Küstenregionen. Bisherige Methoden zur globalen Überwachung von ozeanischen Temperaturveränderungen erfassen lediglich die oberflächennahen Wasserschichten. Veränderungen im Inneren des Ozeans bleiben weitgehend verborgen. Wissenschaftler der GFZ-Sektion Erdsystem-Modellierung haben nun eine Methode entwickelt, mit der sie Temperaturveränderungen im Inneren des Ozeans beobachten können. Die News-Plattform EOS der American Geophysical Union AGU hat die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlichten Ergebnisse nun als „Research Spotlight“ ausgezeichnet. So würdigt EOS die „besten zur Publikation akzeptierten Artikel“ aus einem AGU-Journal.

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