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Kurzmeldungen

09.10.2017 | Erstes Erdbebenmonitoring-Netzwerk in Zentralasien installiert

Wenn in einer seismisch aktiven Region Städte wachsen und Bevölkerungszahlen steigen, erhöht sich das von einem Erdbeben ausgehende Gefährdungspotential stetig: Der zu erwartende Schaden an der Infrastruktur wird größer und der Verlust von Menschenleben wahrscheinlicher. Insbesondere Entwicklungsländer sind gefährdet, da hier Aspekte wie ein nicht-erdbebensicheres Bauen hinzukommen, die das Gefährdungspotenzial weiter erhöhen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GFZ-Zentrums für Frühwarnsysteme haben nun zusammen mit dem Zentralasiatischen Institut für Angewandte Geowissenschaften (ZAIAG) in einer Fallstudie das erste seismische Netzwerk zur Erdbeben-Überwachung und Frühwarnung in Kirgisien und Kasachstan installiert.

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29.09.2017 | Droht ein Vulkanausbruch auf Bali?

Der indonesische Vulkan Gunung Agung, höchster Berg auf Bali, zeigt nach 54 Jahren Ruhephase wieder ein deutliches Rumoren. Jüngst wurden täglich mehrere hundert vulkanische Erdbeben registriert. Die indonesischen Behörden haben daher am 22 September 2017 die höchste Warnstufe ausgerufen und Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet.

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28.09.2017 | Havel und Spree: Schon vor über achthundert Jahren vom Menschen geprägt

Der Mensch formt seine Umwelt, und das nicht erst seit der jüngeren Vergangenheit. Im seit Jahrtausenden besiedelten Mitteleuropa ist oftmals nur noch schwer zu bestimmen, wie eine Landschaft im naturbelassenen Zustand aussähe. Hier hat der Mensch die Naturlandschaft zu einer Kulturlandschaft überprägt, mit Auswirkungen auch auf künftige Nutzungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung des GFZ haben in einer interdisziplinären Studie den menschlichen Einfluss auf das Flusssystem von Havel und Spree im Raum Berlin-Stadt Brandenburg untersucht. Sie zeigten, dass schon im Hochmittelalter massiv in die Flussläufe eingegriffen wurde.

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04.09.2017 | Auf der Suche nach dem verlorenen Stickstoff – Diamanten geben einen Einblick in die Chemie des tiefen Erdinneren

Stickstoff ist eines der rätselhaftesten Elemente im System Erde. Egal, wo gemessen wird, ob in der Atmosphäre oder im Festgestein, überall treffen Forschende auf das „missing nitrogen“-Problem: Im Vergleich zu anderen Planeten gibt es auf der Erde offenbar viel zu wenig davon. Die Wissenschaftler Felix Kaminsky, KM Diamond Exploration, Kanada, und Richard Wirth, GFZ-Sektion Chemie und Physik der Geomaterialien, haben nun einen „Zeugen“ aus den Tiefen der Erde aufgespürt, der das Rätsel lösen kann.

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03.09.2017 | GFZ misst Signale eines mutmaßlichen Kernwaffentests

03.09.2017: Das seismologische GEOFON-Messnetz hat Signale aufgezeichnet, die offenbar von einem Kernwaffentest auf dem Gebiet von Nordkorea stammen. Die Erschütterungen ereigneten sich um 5:30 Uhr (MESZ) und erreichten eine Magnitude von 6.3. Unterdessen hat Nordkorea bestätigt, einen Kernwaffentest unternommen zu haben. Den Angaben zufolge wurde eine Wasserstoffbombe gezündet. 

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01.09.2017 | Im überfluteten Permafrostboden erwachen Mikroben langsam aus dem „Eiszeitschlaf“

Der Untergrund weiter Flächen arktischer Flachwasserzonen besteht aus Permafrost. Bisher ist nur wenig darüber bekannt, wie die Mikroorganismen in diesen Böden unterhalb des Meeresspiegels auf eine zunehmende Erwärmung reagieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Nachwuchsgruppe MicroCene, unter der Leitung von Susanne Liebner, GFZ-Sektion Geomikrobiologie, haben nun mikrobielle Gemeinschaften in zwei Bohrkernen aus dem sibirischen submarinen Permafrost untersucht. Sie zeigen, dass die Mikroben auf die Erwärmung mit einer erhöhten Aktivität reagieren, wenn auch mit großer zeitlicher Verzögerung.

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01.09.2017 | Start für zehn neue GFZ-Auszubildende und eine Duale Studentin

Für zehn Auszubildende beginnt heute das Ausbildungsjahr am GFZ. Nachdem im vergangenen Jahr der Duale Studiengang im Fach Informatik, in Kooperation zwischen GFZ und Technischer Hochschule Brandenburg, eingerichtet wurde, tritt außerdem die mittlerweile dritte dual Studierende ihr Studium an.

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