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Meldungen aus dem GFZ

21.07.2017 | Jahrtausende alter Staub aus der Sahara verrät Neues zur Entstehungsgeschichte der Wüste

Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt und damit auch die größte Staubquelle der Erde. Ihre Stäube düngen die Weltmeere und beeinflussen die Klimaentwicklung und Landökosysteme. Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Leipzig und mit Beteiligung des GFZ hat nun die Geschichte der Entstehung der Sahara anhand von Staubablagerungen in einem marokkanischen See rekonstruiert.

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21.07.2017 | Bericht | Schweres Erdbeben und kleiner Tsunami in der Ägäis

In der Nacht zum Freitag um 1:31 Uhr (MESZ) gab es ein schweres Erdbeben mit der Magnitude 6,6 in der Ägäis. Der Erdbebenherd lag in 11 Kilometern Tiefe nahe der türkischen Küste. Medienberichten zufolge wurden zwei Menschen getötet, es gab zahlreiche Verletzte, etliche Gebäude wurden beschädigt. Nördlich des Epizentrums in Bodrum wurde ein kleiner lokaler Tsunami von 20 Zentimetern Höhe gemessen.

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20.07.2017 | Bericht | Die Zukunft von GPS – ADVANTAGE-Sommerschule auf dem Telegrafenberg

Die globale Satellitennavigation GPS ist in den letzten Jahren zum Allgemeingut geworden. Autofahrer lassen sich vom "Navi" den Weg weisen, landwirtschaftliche Maschinen arbeiten zentimetergenau mit GPS-Steuerung und wissenschaftliche Anwendungen verbessern die Wettervorhersage. Im Rahmen des Projekts "Advanced Technologies for Navigation and Geodesy – ADVANTAGE“ trafen sich am 18. und 19. Juli rund 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur ADVANTAGE-Sommerschule auf dem Telegrafenberg, um sich über neue Technologien auszutauschen.

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20.07.2017 | Änderungen der Wasserspeicherung in der Landschaft mit der Waage bestimmen

Das System Erde ist hochkomplex, es besteht aus einer Vielzahl ineinandergreifender Kreisläufe. Für die Forschung ist es deshalb eine besondere Herausforderung, Mengenverteilungen, also die Bilanzen von Energie- und Stoffflüssen in der Umwelt zu bestimmen. Wissenschaftler der GFZ-Sektion Hydrologie haben zusammen mit Kollegen aus dem Berliner Senat, dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und der Universität Potsdam nun gezeigt, dass sich die Wasserbilanz in der Landschaft „wiegen“ lässt.

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19.07.2017 | Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei

Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und US-amerikanischen Partnern im kanadischen Mackenzie-Delta. Sie berichten davon im Fachjournal Scientific Reports.

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18.07.2017 | Höchstmögliche Bewertung für Klimaforschungs- und Datenprojekt AtmoSat durch Wissenschaftsrat

Chemische und physikalische Prozesse in der mittleren Atmosphäre zwischen fünf und hundert Kilometern Höhe haben Einfluss auf das regionale und globale Klima. Welchen? Das will AtmoSat untersuchen. Das gemeinsame Vorhaben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ), unter Beteiligung des GFZ, kombiniert ein Satelliten-Beobachtungssystem und die zugehörige Dateninfrastruktur. Das Projekt erhielt nun von einem Ausschuss des Wissenschaftsrats, der die Bundesregierung zur Entwicklung von Wissenschaft und Forschung berät, die höchstmögliche Bewertung.

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10.07.2017 | Bericht | „Glückauf" für ProSalz – Die sichere Nutzung von Salzlagerstätten als Rohstoff und Energiespeicher im Untergrund

Salzlagerstätten haben in Deutschland eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Nicht nur als Rohstoffquelle sondern auch, was weniger bekannt ist, als Energiespeicher. Aufgrund der hohen Undurchlässigkeit des Salzgesteins eignen sie sich gut als Speichermedium für verschiedene Flüssigkeiten und Gase. Hierzu werden im Salzgestein künstliche Hohlräume geschaffen, sogenannten Kavernen, in die sich beispielsweise Erdgas, Wasserstoff oder auch Erdöl einlagern lassen. Das sichert selbst bei Bedarfsspitzen eine stabile Energieversorgung. Kavernenstrukturen können auch auf natürliche Weise entstehen, weshalb sie im aktiven Salzbergbau anzutreffen sind. Das macht sich das Projekt „ProSalz - Prozessverständnis, Skalierbarkeit und Übertragbarkeit von reaktivem Mehrphasentransport in Salzlagerstätten“ zunutze. Es erforscht in einem aktiven Salzbergwerk die Prozesse zwischen Salz, Gas und Wasser im Übergang von Kaverne zum Festgestein.

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