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Meldungen aus dem GFZ

24.04.2017 | Die Bewegung von Magma durch die Erdkruste vorhersagen

Für die Beurteilung des Gefährdungspotenzials eines Vulkans ist es wichtig zu wissen, an welchen Stellen an der Oberfläche sich bei einem Ausbruch eruptive Risse entwickeln. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Institut des Sciences de la Terre, Frankreich, und des GFZ haben eine Methode entwickelt mit der sich vorhersagen lässt, wie schnell und in welche Richtung sich ein mit Magma gefüllter vulkanischer Riss in der Erdkruste ausbreitet. Die in der Fachzeitschrift Journal of Geophysical Research: Solid Earth veröffentlichten Ergebnisse wurden nun auf der News-Plattform EOS der American Geophysical Union AGU als „Research Spotlight“ ausgezeichnet. So würdigt EOS die „besten zur Publikation akzeptierten Artikel“ aus einem AGU-Journal.

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24.04.2017 | Personalia | Plinius-Medaille für Bruno Merz

Auf der diesjährigen Jahresversammlung der Europäischen Geowissenschaftlichen Vereinigung EGU, vom 24. bis zum 29. April in Wien, wird Bruno Merz, Leiter der GFZ-Sektion Hydrologie, mit der Plinius-Medaille ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen gehen an die GFZ-WissenschaftlerInnen XingXing Li, Dirk Scherler, Stefanie Tofelde und Florian Ott.

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19.04.2017 | Bericht | „Komische Signale“ - Kristine Larson nutzt GPS-Daten um Bodenfeuchte zu bestimmen und Aschewolken zu vermessen

Mithilfe von GPS-Signalen können Autos, Flugzeuge und Traktoren sicher ihren Weg finden. Längst ist diese Technik im Alltag angekommen. Doch sie kann auch dazu dienen, vom Weltraum aus Feuchtigkeit im Boden oder der Vegetation zu bestimmen, und künftig vielleicht sogar helfen, Aschewolken von Vulkanen zu vermessen und damit den Flugverkehr sicherer zu machen. Eine Pionierin bei solchen neuen Anwendungen ist Kristine Larson. Sie ist Trägerin des Alexander von Humboldt-Forschungspreises, der ihr im Herbst 2016 zuerkannt wurde, und derzeit als Gastwissenschaftlerin am GFZ in der Sektion Geodätische Weltraumverfahren.

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18.04.2017 | Diamanten führen Logbuch über ihre Reise in die Tiefe

Winzige Einschlüsse im Kristall stehen unter gewaltigem Druck – und künden von einer bewegten Entstehungsgeschichte | Ein Team von der Hebrew University Jerusalem und vom GFZ hat vor kurzem nanometerkleine Fremdkörper in Diamanten untersucht. Wie in einem Reisetagebuch ist darin der Weg der Diamanten über Jahrmillionen bis hin zur Übergangszone zum unteren Erdmantel dokumentiert. Die Geschichte zeichnen die Forscher um den Hauptautor Oded Navon, von der Hebrew University Jerusalem, jetzt im Fachmagazin Earth and Planetary Science Letters nach.

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11.04.2017 | Personalia | Preis für besten Vortrag an Sofia-Katerina Kufner verliehen

Auf der 77. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft DGG, vom 27. bis zum 30. März in Potsdam, wurde Sofia-Katerina Kufner, GFZ-Sektion Dynamik der Lithosphäre, mit dem Preis für den besten Vortrag ausgezeichnet.

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05.04.2017 | Megabeben stoßen sich gegenseitig an – Mechanismen für Erdbebenzyklen an Chiles Plattengrenze aufgeklärt

Wenn an einer Plattengrenze auf Jahrzehnte bis Jahrhunderte mit relativer seismischer Ruhe plötzlich und innerhalb weniger Tage oder Jahre Serien aus heftigen Erdbeben folgen, sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von einem Megabebenzyklus. Ein Team aus fünf GFZ-Wissenschaftlern, einem chilenischen Kollegen und Erstautor Daniel Melnick, Universität Potsdam, hat die Mechanismen hinter diesen Megabeben an der chilenischen Plattengrenze erforscht. Die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlichten Ergebnisse wurden nun auf der News-Plattform EOS der American Geophysical Union AGU als „Research Spotlight“ ausgezeichnet. So würdigt EOS die „besten zur Publikation akzeptierten Artikel“ aus einem AGU-Journal.

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03.04.2017 | Interview | Harald Schuh: "Es geht auf den Millimeter zu"

Die Geodäsie ist die Wissenschaft von der Vermessung der Erdoberfläche. Aber ist nicht seit den Zeiten von Magellan und Humboldt die Welt bis in den letzten Winkel vermessen und beschrieben? Darüber und über die moderne Geodäsie sprechen wir mit Harald Schuh, Direktor des GFZ-Departments Geodäsie und Leiter der Sektion Geodätische Weltraumverfahren.

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