Kaskaden-Modell

Obwohl mittlerweile mehr Frauen als Männer ein wissenschaftliches Hochschulstudium erfolgreich abschließen, wird ihr Anteil auf den einzelnen Stufen von wissenschaftlichen Laufbahnen umso geringer, je höher die Stufe ist. Dies gilt es zu ändern. 

In Anlehnung an einen Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz hat sich die Helmholtz-Gemeinschaft darauf verständigt, flexible Zielquoten für den Anteil an Mitarbeiterinnen nach dem Kaskadenmodell einzuführen. Bei diesem Modell bildet die Ist-Quote einer Karrierestufe jeweils das Soll für die nächste Karrierestufe.

Der Zeitrahmen für die Erreichung der Zielquoten beträgt jeweils 5 Jahre. Die Zielquoten errechnen sich aus den Soll-Quoten, die u.a. mit den tatsächlich neu zu besendenden Stellen auf der jeweiligen Karrierestufe gewichtet werden. Jedes Helmholtz-Zentrum hat seine eigenen Zielquoten.

Das GFZ hat sich für den aktuellen Zeitrahmen auf höhere Zielquoten als die errechneten Zielquoten selbstverpflichtet. Die Erreichung der Ziele aus der Selbstverpflichtung ist eine ernste Herausforderung, aber durchaus realistisch. Sie verdeutlicht den Ansporn des GFZ, mit seiner Personalpolitik eine bessere Chancengleichheit zu verwirklichen.

Chancengleichheit in der Helmholtz-Gemeinschaft

Hier erhalten Sie Informationen zu den auf Chancengleichheit zielenden Maßnahmen der Helmholtz-Gemeinschaft, die vom GFZ aktiv aufgegriffen werden.