Chemielaborant/in

Zu Beginn dieser Ausbildung gehört zunächst das Kennenlernen und die richtige Handhabung von Arbeitsmitteln und -geräten. Die Auszubildenden erlernen den sicheren Umgang mit Arbeitsstoffen, insbesondere den Einsatz von Gefahrstoffen unter Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen. Den Bestimmungen physikalischer Größen und Stoffkonstanten als Methode zur Stoffcharakterisierung folgen quantitative Bestimmungsmethoden wie Volumetrie und Gravimetrie und eine umfangreiche anorganisch-qualitative Analytik. Aufbauend auf den erlernten Verfahren zur Trennung und Reinigung von Stoffen ist die anorganische und organische präparative Chemie ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Richtige Probenahme und -aufbereitung sowie die Beherrschung unterschiedlicher Aufschluss- und Abtrennverfahren sind Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz moderner instrumenteller Analyseverfahren wie Spektroskopie und Chromatographie.

Die erworbenen grundlegenden berufstypischen Kenntnisse und Fertigkeiten werden im zweiten Teil der Ausbildung vertieft und erweitert. Schwerpunktmäßig werden betriebsspezifische Belange berücksichtigt. Bei der Ausbildung am GFZ sind das insbesondere Verfahren der modernen analytischen Geochemie wie z.B. Röntgenfluoreszenzanalytik und Massenspektrometrie.

Chemielaborant/innen, die am GFZ ausgebildet werden, besuchen für den theoretischen Teil ihrer Ausbildung den Fachbereich Chemie / Physik / Biologie des Oberstufenzentrums "Lausitz" in Schwarzheide.

weiterführende Informationen

Näheres zu diesem Beruf erfahren Sie bei der Bundesagentur für Arbeit.