Sektion 2.2: Geophysikalische Tiefensondierung

Abgesehen von teuren Bohrungen haben wir keinen direkten Zugang zum Erdinnern. Das längste Bohrloch reicht gerade einmal 12.262 Meter tief. Verglichen mit dem mehr als tausend Mal größeren Erddurchmesser ist das aber nur ein Nadelstich in die oberste Haut der Erde. Wenn wir dennoch die geodynamischen Vorgänge in der Erde und in ihren Georeservoiren verstehen wollen, sind wir auf indirekte Messungen von der Erdoberfläche aus angewiesen. In der Sektion 2.2 beschäftigen wir uns mit solchen geophysikalischen Tiefensondierungen. Dazu gehören seismische, seismologische und elektromagnetische Messverfahren. Wir verknüpfen sie mit innovativen Methoden und interpretieren sie gemeinsam mit Modellierungs-Gruppen. Durch Wiederholungsmessungen können wir dann die zeitliche Änderung von geodynamischen Prozessen und Zuständen in Reservoiren verfolgen und überwachen. Ebenfalls betreiben wir den Geophysikalischen Gerätepool Potsdam (GIPP). 

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Kontakt

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Prof. Dr. Michael Weber
Leitung Geophysikalische Tiefensondierung

Telegrafenberg
Haus E, Raum 325
14473 Potsdam
Tel. +49 331 288-1250

Assistenz

Frau Anke Lerch
Assistenz Geophysikalische Tiefensondierung

Telegrafenberg
Haus E, Raum 324
14473 Potsdam
Tel. +49 331 288-1251

Die nächste Lenkungsaus-
schusssitzung findet am
7. Oktober 2014 statt.