Sektion 3.4: Fluidsystemmodellierung

Grundwasser ist der am weitesten verbreitete und genutzte Rohstoff der Welt und vielerorts für den Menschen der einzige Zugang zu Trinkwasser. Aktuell stellen sich im Rahmen der Nutzung von Georessourcen in tiefen Grundwassersystemen (z.B. CO2-Speicherung, Geothermie, unkonventionelle Gaslagerstätten oder stoffliche Energiespeicherung) und dem daraus resultierenden Einfluss auf das Schutzgut Trinkwasser in den flachen Grundwassersystemen immer neue Herausforderungen für die Forschung. In der Sektion Fluidsystemmodellierung legen wir daher den Fokus der Arbeiten auf die dynamischen Wechselwirkungen zwischen flachen und tiefen Grundwassersystemen und ihre quantitative Beschreibung durch computergestützte Prozesssimulationen. 

Unsere Aufgabe...

In der Sektion Fluidsystemmodellierung sehen wir unsere Aufgabe darin, Antworten auf die Fragen der Zukunft im Spannungsfeld der Themenschwerpunkte Mensch, Energie, Erde und Umwelt zu finden und liefern damit einen wesentlichen Beitrag zum Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft: „Langfristig die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten und zu verbessern.“ Unser allgemeines Ziel der Forschung ist es, ein detailliertes Verständnis des Stoffhaushaltes und des Stoffaustausches der Grundwassersysteme zu erlangen sowie die Quantifizierung der aus wasserwirtschaftlicher Sicht verfügbaren Ressourcen (nutzbares Grundwasserdargebot unter Berücksichtigung der WRRL) zu ermöglichen. Im Fokus unserer Arbeiten in der Sektion Hydrogeologie am GFZ steht aus oben dargelegten Gründen die Charakterisierung der Grundwasserzirkulation zwischen den tiefen und flachen Grundwassersystemen durch computergestützte Prozesssimulation.

Sektionsleiter

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Prof. Dr. Michael Kühn
Fluidsystemmodellierung

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Jenny Meistring
Assistenz Fluidsystemmodellierung

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