Zentrum für Frühwarnsysteme EWS

Zentrumsleiter: Prof. Dr. Stefano Parolai

Im Mittelpunkt des Zentrums für Frühwarnsysteme steht die Entwicklung und Umsetzung von Verfahren zur Frühwarnung gegenüber verschiedenen Naturgefahren wie Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüchen und Hangrutschen.

Von besonderem Interesse ist dabei die Realisierbarkeit von Alarmsystemen, die der Verbindung verschiedener Gefahren bei einer Naturkatastrophe Rechnung tragen. Hierzu liegt ein weiterer Forschungsschwerpunkt unseres Zentrums in der Entwicklung moderner Methoden (hauptsächlich basierend auf Fernerkundungsdaten) zur Einbeziehung der Vulnerabilität von Gebäuden sowie der Möglichkeit, verlässliche Einzel- und Mehrfachrisikoszenarien nahezu in Echtzeit zu berechnen; diese können unmittelbar an die Entscheidungsträger übermittelt werden, um ihnen Unterstützung für Entscheidungen in Bereichen der Katastrophenvorsorge und im Katastrophenmanagement zu geben.

Weitere Aktivitäten umfassen die Entwicklung von Konzepten für die ad-hoc Geräteausstattung, um die Feldeinsätze des Zentrums zu unterstützen, sowie die Entwicklung von Werkzeugen, um die Entscheidungsfindung, insbesondere nach schweren Naturkatastrophen, zu verbessern und zu erleichtern.

Das Zentrum für Frühwarnsysteme profitiert dabei insbesondere von der engen Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus verschiedenen Sektionen des GFZ; hierdurch wird die erforderliche Interdisziplinarität schon von Grund auf gewährleistet. Darüberhinaus zielt das Zentrum auch insbesondere auf die Entwicklung und Koordinierung fachübergreifender Projekte ab.

Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt unserer Aktivitäten in Zentralasien, dem Indischen Ozean, dem östlichen Mittelmeerraum und Zentaleuropa. Eine Ausweitung unserer Expertise auf andere Regionen (z.B. Chile) wird gegenwärtig untersucht.

Zur Homepage von GITEWS

Kontakt

Profilfoto von  Prof. Dr. Stefano Parolai

Prof. Dr. Stefano Parolai
Zentrum für Frühwarnsysteme

Helmholtzstraße 6/7
Haus H 7, Raum 103
14467 Potsdam
Tel. +49 331 288-1290

News

Erdbeben am Bosporus
hier geht es zum Trailer